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Jueves, Enero 19th, 2017

Premium-Materialien, sorgfältige Verarbeitung, hochauflösender Bildschirm und tolle Leistung – HP versucht das Chromebook neu zu definieren und orientiert sich dabei an dem Chromebook Pixel von Google.
Es ist immer wieder das Gleiche: Obwohl wir manchmal Geräte mit mehr Leistung bekommen, geht es bei den Chromebooks hauptsächlich um einen geringen Preis. Damit sind unweigerlich Kompromisse verbunden – in der Regel bei der Verarbeitung, der Ausstattung, der Leistung und auch dem Design.

Das ist bei unserem heutigen Testgerät aber nicht der Fall: Mit dem Chromebook 13 G1 zeigt HP ein Premium-Gerät. Das beginnt mit dem Gehäuse (welches normalerweise Windows Ultrabooks und MacBooks vorbehalten ist) und setzt sich bei dem QHD+-Display und den Komponenten mit 8 GB RAM sowie einem Core-m5-Prozessor fort. Das Ergebnis ist ein Chromebook, welches direkt mit Googles eigenem Chromebook Pixel (zumindest die alten Versionen vor der Einführung des Convertibles) konkurrieren kann. Auch in Konferenzräumen macht das HP eine gute Figur.

All das wirkt sich natürlich auch auf den Preis aus. Obwohl die kleine Konfiguration des Chromebook 13 G1 mit einem Intel-Pentium-Prozessor und 4 GB RAM für 499 US-Dollar erhältlich ist, möchte der Hersteller für die Vollausstattung 819 US-Dollar haben. Damit liegt das Testgerät im Bereich von anderen Leichtgewichten wie dem Dell XPS 13, und auch ein HP Spectre oder das MacBook Air sind nicht mehr weit entfernt. Kann sich das HP Chromebook wirklich mit solchen “Schwergewichten” messen?
Das Chromebook 13 G1 ist sicherlich ein stylishes Gerät. Der Deckel besteht aus gebürstetem Aluminium, und in der Mitte sitzt ein übergroßes spiegelndes Logo von HP, flankiert von einem etwas weniger auffälligen Chrome-Logo in der oberen Ecke. Dieses Design setzt sich auch bei der Handballenauflage fort. Vor den chromfarbenen Scharnieren befindet sich noch die auffällige Lautsprecherabdeckung. Die Unterseite der Baseunit scheint aus einer dünnen Magnesiumlegierung zu bestehen, der interne Rahmen zwischen den beiden Metallen besteht jedoch aus Kunststoff.
Mit gerade einmal 15 mm fällt das Gerät sehr dünn aus und mit nur 1,202 kg ist es zudem angenehm leicht. Manche Konkurrenten bringen zwar noch etwas weniger Gewicht auf die Waage oder sind besser ausgestattet (beispielsweise das zuvor genannte Dell XPS 13 mit 1,226 kg oder das teurere HP Spectre mit 1,11 kg), doch spürbar sind die Unterschiede kaum. Akku Asus X55A .

Im Alltag hinterlässt das Chromebook einen sehr stabilen Eindruck und steht sicher auf dem Untergrund (unterstützt durch große Gummifüße). Druck auf die Baseunit oberhalb der Tastatur führt allerdings zu einer sichtbaren Verwindung. Der Bildschirmdeckel ist ebenfalls recht dünn und damit recht anfällig für Verwindungsversuche sowie Druck von hinten – im normalen Betrieb sollte die Stabilität aber dennoch ausreichen. Die Scharniere sind gut justiert. Sie halten den Bildschirm sicher in Position, ermöglichen mit etwas Übung aber dennoch das Öffnen mit einer Hand. Die internen Halterungen bestehen aus Metall, hängen aber erneut an einem Kunststoffrahmen. Die Konstruktion ist insgesamt jedoch sehr kompakt, und wir können uns kaum vorstellen, dass die Halterungen brechen.

Alles in allem spielt das Chromebook 13 G1 vor allem bei den günstigen Konfigurationen in einer ganz anderen Liga. Es ist definitiv ein Highlight unter den restlichen Chromebooks.
HP legt auch bei den Anschlüssen nach. Entlang der Seiten des sehr dünnen Chromebook 13 G1 finden wir insgesamt 3x USB-3.1-Anschlüsse (Gen.1): 2x USB Type-C mit Ladefunktion und einen konventionellen USB-A-Stecker. Natürlich können die beiden USB-Type-C-Anschlüsse neben der Stromversorgung auch für die Verbindung mit anderen Geräten oder externen Monitoren (entsprechende Adapter vorausgesetzt) verwendet werden. Ganz zufrieden sind wir allerdings nicht, denn mit angestecktem Netzteil bleiben nur noch zwei Anschlüsse übrig – und einer davon wird vielleicht von einem Monitor belegt. Angesichts der Größe und der Tatsache, dass es sich um ein Chromebook handelt, sind 3x USB-3.1-Anschlüsse aber eine willkommene Überraschung. Nicht ganz optimal ist die Anordnung, denn abgesehen von dem microSD-Leser befinden sich alle Anschlüsse dicht gedrängt auf der linken Seite.
Die durchschnittliche Transferrate in drei Benchmarks (inklusive 1 GB an Bildern) lag in Verbindung mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II bei rund 51 MB/s (~20 Sekunden). Angesichts von modernen Speicherlösungen (vor allem SSDs) ist das nicht sehr schnell, doch es reicht aus, um den 32 GB großen internen eMMC-Speicher zu erweitern.
Das WLAN-Modul trägt die Bezeichnung Intel Dual-Band Wireless-AC 7265 – nicht der beste Adapter, den es aktuell gibt, in der Praxis aber vollkommen ausreichend. Die 2×2 Antennenkonfiguration unterstützt 2,4- sowie 5-GHz-Netze mit einer maximalen Transferrate von 867 Mbit/s. Bluetooth 4.2 steht ebenfalls zur Verfügung.
Alle Chromebooks verfügen über ein TPM-Modul mit einem verschlüsselten internen Speicher, um die Datensicherheit zu erhöhen. Akku Asus X75V .

Das mitgelieferte 45-Watt-Netzteil (USB-C, 336 Gramm) ist von der Größe her vergleichbar mit einem Ultrabook und damit größer als beispielsweise beim ThinkPad Chromebook 13, aber das Kabel ist im Gegenzug auch sehr lang. Insgesamt wiegt das komplette System inklusive Netzteil nur 1,54 kg.
Es gibt nur wenige austauschbare Komponenten am Chromebook 13 G1 – lediglich der Akku, der Kühlkörper und das WLAN-Modul sind zugänglich, ohne das gesamte Mainboard zu entfernen – doch es kann gewartet werden. Die untere Abdeckung wird von elf Schrauben gesichert, von denen sich leider fünf unter den Gummifüßen verstecken. Mit den richtigen Werkzeugen gibt es keine Probleme, doch ein Entfernen der Gummifüße ohne Beschädigung der Klebestreifen ist unmöglich. Abgesehen von einem Akkutausch ist es aber unwahrscheinlich, dass Endkunden diese Prozedur durchführen. Sowohl der eMMC-Speicher als auch der RAM sind auf dem Mainboard aufgelötet und können daher nicht getauscht werden.
Die vollwertige Tastatur des HP Chromebook 13 G1 ist komfortabel und angenehm groß. HP hatte nicht viel vertikalen Spielraum, doch der kurze Tastenhub wird von einem guten Feedback begleitet. Zum Auslösen wird nur recht wenig Kraft benötigt, in den ersten Tagen wird es also eine gewisse Eingewöhnungsphase geben. Abgesehen davon haben wir aber nur wenig zu beanstanden: Die Tasten sind gut eingestellt und leicht zu erkennen, und es gibt sogar eine fünfstufige Hintergrundbeleuchtung (inkl. aus).

Angesichts der hohen Bildschirmauflösung hätte das Clickpad durchaus größer ausfallen dürfen, bei höheren Skalierungseinstellungen (wie 1.600 x 900) ist es aber in Ordnung. Die Oberfläche ist angenehm, und die integrierten Tasten funktionieren – sie sind sicherlich nicht die besten, die wir kennen, aber deutlich besser als bei vielen anderen Chromebooks.

HP deckt mit dem Chromebook 13 G1 die Grundlagen ab, weshalb auch kein Touchscreen integriert ist. Das ist nicht notwendigerweise ein Problem, doch da Chrome OS schon bald Android Apps unterstützen soll, könnte es in dieser Hinsicht einige Herausforderungen geben.
Mitunter der größte Unterschied zwischen einem traditionellen Chromebook und dem HP Chromebook 13 G1 ist der hochauflösende QHD+-Bildschirm. Das spiegelnde 13,3-Zoll-Panel hat 3.200 x 1.800 Pixel und erreicht damit eine Auflösung von 276 ppi, womit eine scharfe Darstellung garantiert ist. Die Pixelanordnung kann zu ausgefransten Kanten und damit geringeren Details bei sehr hohen Auflösungen führen (vor allem der nativen Auflösung), aber sobald das Bild skaliert wird (standardmäßig 1.600 x 900), ist das Ergebnis umwerfend. Die Farbdarstellung ist ebenfalls sehr gut.
Die Bildschirmmessungen bestätigen unseren subjektiven Eindruck. Der Kontrast ist mit 442:1 zwar nur durchschnittlich (was an dem hohen Schwarzwert von 0,804 cd/m² liegt), doch die durchschnittliche Helligkeit ist mit 330,1 cd/m² höher als bei der Konkurrenz, und auch der Gammawert ist mit 2,17 nah am Idealwert (2,2). Die gute Ausleuchtung (90 %) garantiert ein gleichmäßiges Bild, und die durchschnittlichen DeltaE-2000-Abweichungen für die Farben bzw. die Graustufen fallen mit 3,75/4,73 cd/m² (ideal: 0) besonders für ein günstiges Gerät sehr ordentlich aus. Die Farbtemperatur ist mit 6.180 K (ideal 6.500 K) etwas warm – solange man es aber nicht neben einem kalibrierten Panel nutzt, fällt das kaum auf. Akku Asus X72JT .
Aufgrund der spiegelnden Oberfläche tut sich der Bildschirm bei direkter Sonneneinstrahlung schwer. Bei indirektem Lichteinfall schlägt es sich dank der hohen Helligkeit aber gut, und im Schatten gibt es überhaupt keine Schwierigkeiten. Die Blickwinkelstabilität ist exzellent.
Die verschiedenen Modelle des HP Chromebook 13 G1 liegen preislich zwischen 499 und 819 US-Dollar, wobei sich die Unterschiede auf den Prozessor und den Arbeitsspeicher beschränken, denn alle Konfigurationen werden mit 32 GB eMMC-Speicher und dem QHD+-Display ausgeliefert. Die günstigste Version für 499 US-Dollar verwendet einen Intel-Pentium-4405Y-Prozessor mit 4 GB LPDDR3-1866 RAM. Für 100 US-Dollar mehr gibt es den Core m3-6Y30, während das Topmodell für 300 US-Dollar mehr mit einem Core m5-6Y57 und 8 GB LPDDR3-1866 RAM ausgestattet ist.

Es ist nicht ganz leicht, hier die richtige Wahl zu treffen. Angesichts der Verarbeitung und dem guten Display ist das Einstiegsmodell für 499 US-Dollar sicherlich ein kleines Schnäppchen, doch für viele Nutzer dürfte das Core-m3-Modell (599 US-Dollar) am meisten Sinn machen. Der Preis liegt immer noch deutlich unter denen vieler vergleichbarer Windows oder Mac Notebooks, und auch bei der Leistung sollte es angesichts der geringen Anforderungen von Chrome OS keine Probleme geben. Warum also nicht nur den Pentium 4405Y? Er ist für viele Nutzer sicherlich ausreichend, doch der Core m3 bietet mehr Leistung (bis zu 2,2 GHz via Turbo Boost), eine schnellere integrierte Grafikkarte und ist – trotz der höheren Takte – mit einer TDP von nur 4,5 Watt sogar sparsamer als der Pentium (6 Watt).

Unser Core-m5-Modell ist sicherlich recht teuer für ein Chromebook und ist nicht mehr weit von konventionelleren Geräten mit Windows und sogar Mac OS entfernt, die insgesamt deutlich vielseitiger sind. Falls man jedoch nur Leistungsbedenken gegenüber einem normalen Core-i5-ULV-Chip hat, können wir diese zerstreuen: Das HP Chromebook 13 G1 präsentiert sich in den Benchmarks als ernstzunehmender Gegner.
Überraschenderweise liegt das Testgerät in den Benchmarks nur 7 % hinter dem ThinkPad 13 Chromebook mit dem Core i5. Die anderen Vegleichsgeräte werden klar geschlagen, wobei wir hier fairerweise anmerken müssen, dass diese Testgeräte mit älteren Komponenten ausgestattet waren. Subjektiv fühlt sich das Gerät niemals zu langsam an, und die Benchmarks bestätigen das.

Wir haben die Tests ein weiteres Mal im Akkubetrieb durchgeführt, aber die Leistung wurde dabei nicht verringert.Alle Konfigurationen des Chromebook 13 G1 werden mit 32 GB eMMC-Speicher ausgeliefert, wobei die nutzbare Speicherkapazität um einige Gigabyte geringer ausfällt. Wie bei den meisten anderen eMMC-Chips wurde das Modul direkt auf das Mainboard gelötet und kann damit nicht getauscht bzw. aufgerüstet werden. Der eMMC-Speicher ist um einiges langsamer als eine vollwertige SSD, für preisgünstige Geräte wie Chromebooks reicht die Leistung aber aus. 32 GB sind nicht viel, doch Chromebooks legen viel Wert auf Online-Dienste und Cloud-Speicher – und via microSD kann der Speicher bei Bedarf natürlich auch noch erweitert werden.
Das Chromebook 13 G1 wird passiv gekühlt und ist daher komplett lautlos. Wir konnten während unserer Tests auch keine elektronischen Geräusche oder ähnliches feststellen. Akku Asus X71VN .

Mit durchschnittlichen Oberflächentemperaturen von knapp 26/27 °C (Ober-/Unterseite) hat das Chromebook 13 G1 im Leerlauf keine Temperaturprobleme. Unter Last bildet sich allerdings ein Hotspot von knapp 46 °C auf der Unterseite, was beim Berühren unangenehm ist. Glücklicherweise bleiben die umliegenden Bereiche mit rund 33 °C bzw. 37 °C deutlich kühler, insgesamt ist die Erwärmung also noch im Rahmen. Große Teile der Tastatur und der Handballenauflage sind davon jedoch nicht betroffen; hier liegt Durchschnittswert bei knapp 30 °C.
HP stattet das Chromebook 13 G1 mit zwei Lautsprechern von Bang & Olufsen aus, die sich hinter einer ansprechenden Abdeckung oberhalb der Tastatur befinden. Die maximale Lautstärke ist moderat und die Höhen sind recht klar, doch erwartungsgemäß werden tiefe Frequenzen nur unzureichend abgedeckt. Das Ergebnis ist ein “blecherner” Klang, der uns an viele Smartphones oder Tablets erinnert.

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Lunes, Diciembre 19th, 2016

Im Business-Bereich ist HP mit seinen ProBooks der 400er-Serie einer der ersten Hersteller mit Kaby Lake. Warum das 15,6-Zoll-Modell trotz vieler guter Eigenschaften nicht überzeugen kann, lesen Sie in unserem ausführlichen Testbericht.
Kaby Lake steht gerade erst am Anfang seines Lebenszyklus. Ganz typisch hat Intel dabei die Prozessoren für den Privatkundenmarkt zuerst auf den Markt gebracht, während sich Geschäftskunden noch bis Anfang 2017 gedulden müssen. Doch es gibt eine Ausnahme: Kleinunternehmen, die nicht auf Enterprise Features wie vPro angewiesen sind, können schon zugreifen. Ein Beispiel für ein Gerät, das auf diesen Markt abzielt, ist unser heutiges Testgerät, das HP ProBook 450 G4, HPs erstes 15-Zoll-Laptop im Geschäftskunden-Bereich mit Kaby Lake.

Die ProBook-400er-Serie wurde mit Kaby Lake komplett überarbeitet und besteht aktuell aus vier verschiedenen Modellen. Alle vier Modelle – ProBook 430 G4, 440 G4, 450 G4 und 470 G4 – befinden sich aktuell bei uns im Test. Die 400er-Serie ist unterhalb der ProBook-600er-Serie platziert als günstigste ProBook Serie von HP. Was die Konkurrenz angeht, sieht es mit Kaby Lake aktuell noch mau ist: Lenovo hat das ThinkPad E570 schon angekündigt, verfügbar ist dieses in Deutschland bisher noch nicht. Dells Latitude 3000er-Serie wurde ebenfalls noch nicht aktualisiert. Als Vergleichsgeräte zum ProBook 450 G4 nehmen wir daher die Vorgängermodelle ThinkPad E560 und Latitude 3570. Außerdem die teureren Enterprise-Geräte Thinkpad L560 und Latitude E5570.

Unser Testmodell Y8B60EA entspricht der teuersten Konfiguration, die aktuell auf dem deutschen Markt erhältlich ist, es kostet momentan mindestens 959 Euro. In der Grundkonfiguration kostet das Probook 450 G4 aktuell 578 Euro.
Das ProBook 450 G4 ist anhand des Designs sofort als Laptop von HP identifizierbar: Das Gehäuse ist komplett in einem silber-grauen Farbton gehalten, mit Ausnahme des schwarzen Displayrahmens und der Tastatur, die ebenfalls in Schwarz gehalten ist. Basiseinheit und Displaydeckel haben abgerundete Ecken und Kanten. Im Vergleich zum Vorgänger lässt sich vor allem im Bereich der Scharniere eine Änderung feststellen: Bei diesem saßen die Scharniere und der Deckel noch auf der Basis, beim 450 G4 dagegen sind die Scharniere in Drop-Down-Bauweise ausgeführt, der Bildschirm befindet sich im geöffneten Zustand also hinter der Basiseinheit.

Von den Materialien her setzt HP vor allem auf Kunststoff. Ausgenommen davon ist die Handballenauflage, die aus einer gebürsteten Metalloberfläche besteht. Der Kunststoff, aus dem die Basis und der Displaydeckel besteht, ist nicht gummiert oder lackiert, er fühlt sich relativ hochwertig an und nicht direkt billig, wie es bei günstigeren Notebooks oft der Fall ist. Was die Stabilität angeht, so lässt sich der Displaydeckel mit Zug und Gegenzug einfach verbiegen. Übt man auf den Displayrücken punktuell Druck aus, so überträgt sich dieser sehr schnell auf das Display. Akku Dell Inspiron 1564 .

Besser sieht es aus, wenn man sich der Basiseinheit zuwendet: Diese lässt sich fast gar nicht verwinden, vermutlich dank der Metall-Handballenauflage. Die Handballenauflage gibt auch kaum nach, lediglich in der Mitte bei stärkerem Druck. Die Unterseite der Basiseinheit lässt sich lediglich am DVD-Laufwerk etwas eindrücken – eine typische Schwachstelle, die allerdings in der Praxis wenige Probleme machen sollte. Von der sonstigen Verarbeitung her ist das Gehäuse einwandfrei, auffällige Spalte oder gar scharfe Kanten gibt es nicht.

Die Scharniere sind von außen in Kunststoff-Optik gehalten. Sie lassen einhändiges Öffnen zu, haben aber auch minimal Spiel, sodass das Display in einer ruckeligen Umgebung (zum Beispiel im Zug) etwas wackelt. Leider ist der maximale Öffnungswinkel sehr eingeschränkt, nur etwa 120 ° ist ziemlich wenig für ein Business Laptop.
Das ProBook 450 G4 ist das leichteste Gerät im Testfeld, allerdings liegt es hier nur geringfügig unterhalb des eigenen Vorgängers und der Konkurrenz von Dell. Nur die Lenovo ThinkPads sind im Vergleich deutlich schwerer mit 2,4 kg. Dafür ist das ProBook das größte Gerät im Testfeld. Zumindest ist es aber nicht das dickste Modell, hier sind wiederum die ThinkPads etwas “kräftiger”.

Zusammenfassend kann man sagen, dass HP durchaus ein Gehäuse abliefert, das dem Preis des ProBook 450 G4 angemessen ist. Allerdings eher dem Startpreis von knapp 600 Euro, hier ist das ProBook deutlich besser als viele Privatkunden-Notebooks. Wer mehr Qualität im Bereich Gehäuse will, kann sich auch Richtung Probook-600er-Serie orientieren, hier fehlt allerdings auch noch das passende Kaby-Lake-Pendant.
Das Testgerät verfügt über einen ausgewogenen Mix an verschiedenen Anschlüssen. Erfreulicherweise verbaut HP einen USB-Typ-C-Anschluss. Wie bei Typ C so oft der Fall kann man zunächst etwas verwirrt sein im Bezug auf die Fähigkeiten des Anschlusses. HP selbst nennt in seinen Spezifikationen lediglich USB 3.0, im Test hat sich herausgestellt, dass das auch alles ist, was der Anschluss beherrscht. Das Gerät kann weder geladen werden, noch kann darüber ein Monitor angeschlossen werden.

Durch die Anwesenheit von HDMI und VGA lässt sich das aber relativ gut verkraften, auch wenn die Abwesenheit von Displayport bedeutet, dass man externe 4K-Monitore mit maximal 30 Hz betreiben kann.

Zur Anschlusspositionierung ist zu sagen, dass die Anschlüsse auf beiden Seiten ziemlich eng beieinander liegen. Für Mausnutzer wird es insbesondere auf der linken Seite schwierig, sollte man den USB-Typ-C-Anschluss oder HDMI nutzen wollen. Auf der rechten Seite liegen die Anschlüsse weiter hinten, da das integrierte DVD-Laufwerk den Platz weiter vorne beansprucht.
HP setzt im ProBook einen SD-Kartenleser ein, der nicht zu den schnellsten Modellen, aber auch nicht zu den langsamsten SD-Kartenlesern gehört. Im Benchmark, der mit einer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-Speicherkarte durchgeführt wurde, erreicht das Testgerät ein Ergebnis, das etwa auf einem Level mit dem Thinkpad E560 liegt. Das Dell Latitude 3570 fällt mit seinem sehr langsamen Reader dagegen deutlich ab.Akku Dell Inspiron 1545 .

Der SD-Kartenleser nimmt die SD-Karte vollständig auf, was heutzutage oft nicht der Fall ist. Damit eignet er sich auch gut für eine dauerhafte Speichererweiterung.
Das ProBook wird mit dem Intel-WiFi-Modul 7265 (2×2, AC) ausgeliefert. Das ist etwas überraschend, ist dieses Modul doch eigentlich eine Lösung, die schon mit der Broadwell Generation der Intel CPUs eingeführt wurde. Aktuell ist eigentlich die Intel Wireless 8265. Hier könnte man vermuten, dass HP noch Restbestände des alten Moduls auf Lager hatte und diese irgendwie loswerden wollte.

Ein größerer Grund zur Beanstandung ist das allerdings nicht. Nur weil die Karte etwas älter ist, heißt das nicht, dass sie ihren Job nicht gut macht. Sie liegt im iperf Benchmark etwa auf dem Niveau des neueren 8260 Moduls; der 1×1 Karte 3165 oder der günstigen Atheros-WLAN-Karte im Latitude 3470 ist die 7265 weit überlegen. Auch abseits des Benchmarks macht die Karte einen guten Eindruck, auffällige Instabilitäten gab es nicht zu beobachten.

Neben dem WLAN-Modul von Intel verbaut HP noch ein Gigabit-Ethernet-Modul von Realtek für eine kabelgebundene Verbindung. Auch dieses funktioniert einwandfrei.

HP verbaut eine HD-Webcam und zwei Mikrofone, die neben der Webcam sitzen. Sowohl die Webcam als auch die Mikrofone liefern eine unterdurchschnittliche Vorstellung ab, ein typisches Bild für die meisten Notebooks.
Als Business-Gerät verfügt das Probook 450 G4 über eine Reihe an Sicherheits-Features. Zu nennen wäre da natürlich der in der Handballenauflage integrierte Fingerprint-Sensor. Dabei handelt es sich noch um einen sogenannten Swipe Reader, man muss also den Finger über den Reader ziehen. Bei moderneren, teureren sogenannten “Touch Readern” muss man einfach nur den Finger auf den Reader legen, um das System zu entriegeln. Im Test hat der verbaute Reader wenig zuverlässig gearbeitet, nach dem Aufwachen funktionierte er oft schlicht einfach nicht. Außerdem fehlte eine Status-LED, die anzeigt, wenn der Reader bereit zum Einscannen ist.

Des Weiteren sind im BIOS verschiedene Sicherheits-Features verfügbar. Beispielsweise bietet das Probook 450 G4 TPM 2.0 und verschiedene BIOS-Passwörter, mit denen sich das Gerät sichern lässt. Auch scheint Computrace, ein Diebstahlschutz von Absolute, im BIOS als Option verfügbar zu sein. Zuletzt ist noch der vorhandene Kensington-Lock-Slot zu erwähnen.

HP legt beim ProBook keinerlei Zubehör bei. Da das Gerät über keinen dedizierten Docking-Anschluss verfügt, gibt es auch optional keine gerätespezifischen Docks. Lediglich USB-Docks sind möglich. Bei USB-Typ-C-Docks ist zu beachten, dass die Docks das Gerät nicht laden können und auch kein natives DisplayPort-Video-Signal hätten. Akku Dell Inspiron 1764 .

Um an die Komponenten des Testgeräts zu gelangen, ist die große Wartungsklappe an der Unterseite zu öffnen. Dafür ist es notwendig, sowohl eine Schraube zu öffnen als auch mehrere Clips zu lösen.

Hat man dieses Hindernis überwunden, dann erhält man Zugang zu verschiedenen Komponenten: die beiden RAM-Slots, von denen einer belegt ist, die 2,5-Zoll-Festplatte sowie die 2280-M.2-SSD und auch die Netzwerkkarte. Möchte man das DVD-Laufwerk tauschen, muss man auch die Wartungsklappe abnehmen – die zu lösende Schraube sitzt nämlich darunter.

Das ProBook bietet somit die grundsätzlichen Wartungsmöglichkeiten, die man von einem Business-Gerät auch erwarten kann. Schwierig wird es hingegen, wenn man den Lüfter reinigen, die Wärmeleitpaste austauschen oder den Akku wechseln möchte, dafür ist eine weitgehende Demontage der Base Unit vonnöten. Möchte man diese Operationen angehen, dann sollte man sich am besten das Service-Manual zu Gemüte führen.
Standardmäßig verfügt das Modell Probook 450 G4 über 1 Jahr Garantie, was 1 Jahr Garantie auf den integrierten Akku mit einschließt. Für etwa 130 Euro kann man bei HP die Garantie auf 3 Jahre mit Vor-Ort-Service verlängern.
Das ProBook 450 G4 kommt mit einer Tastatur in voller Breite, also mit dediziertem Nummern-Block, daher. Das ist heutzutage bei vielen 15,6-Zoll-Notebooks so üblich, hat allerdings auch zur Folge, dass die Tastatur insgesamt nach links verschoben ist. Ob man sich daran stört oder nicht, ist Geschmackssache – die einen Nutzer verfluchen den Nummernblock, die anderen lieben ihn.

Die Tastatur ist in einem 6-reihigen Layout ausgeführt, und die Tasten sind im “Chiclet”-Stil gehalten. Fast alle Tasten haben ihre volle Größe, anzumerken sind lediglich die linke Shift-Taste, die leider etwas kleiner ausfällt, sowie die Pfeiltasten. Die sind bei allen HP Laptops ein leidiges Thema, denn die vertikalen Pfeiltasten sind auch hier sehr klein und zusammengequetscht.

Vom Tippgefühl her ist die Tastatur ordentlich: nicht zu weich, nicht zu hart, angemessener Hub. Vieltipper werden mit der Tastatur gut zurechtkommen, auch wenn höherklassige Business-Geräte oft mit noch besseren Klaviaturen ausgestattet sind. Diese haben auch oft eine Tastaturbeleuchtung von unten, die dem ProBook fehlt.
Das TouchPad des Testgeräts ist verhältnismäßig groß, vor allem in der Horizontalen. Es handelt sich um ein sogenanntes ClickPad, also ein TouchPad, das über eine in die Oberfläche integrierte Klick-Mechanik verfügt. Damit unterscheidet sich das ProBook 450 G4 an dieser Stelle von seinem Vorgänger 450 G3; dieser hatte noch ein TouchPad mit dedizierten Tasten verbaut. Damit ist es dem neueren Modell in dieser Hinsicht überlegen: Zwar ist hier auf jeden Fall nicht die schlechteste Klick-Mechanik aller Zeiten verbaut, an die Präzision von dedizierten Tasten reicht diese allerdings nicht heran. Es gibt einen spürbaren Qualitätsunterschied zu hochwertigeren ClickPads, bei denen der Klick etwas definierter ist und die Oberfläche zudem nicht so wackelt, wie es beim Testgerät der Fall ist.

Die Oberfläche des Touchpads besteht aus Kunststoff. Auch das steht im Kontrast zu vielen teuren Notebooks, bei denen oftmals Glas verwendet wird. Die Oberfläche ist etwas aufgeraut, der Widerstand ist dennoch gering genug, als dass der Finger relativ gut auf der Oberfläche gleiten kann. Das Touchpad entspricht Microsofts Präzions-Touchpad-Standard. Deshalb überrascht es kaum, das Scrolling, Gesten und Zoomen mit dem Touchpad einwandfrei funktioniert – fast so, als ob man einen modernen Touchscreen nutzt. Hier könnte es Microsoft vielleicht endlich gelingen, einen Touchpad-Standard zu etablieren, der den Mac Touchpads schon fast nahekommt. Gerade wenn man die verbesserten Treiber mit einem Glass-Touchpad verbindet. Das ist hier nicht der Fall, dennoch kann man über die Funktionsweise des TouchPads nichts Negatives sagen. Lediglich die Haptik ist nicht ganz auf Top-Niveau. Akku Dell Inspiron 1525 .

Einen Trackpoint-artigen Pointing-Stick bietet das ProBook nicht. Das ist bei günstigen Business-Geräten zwar auch nicht unbedingt zu erwarten, schön wäre es aber dennoch.

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Viernes, Diciembre 16th, 2016

Apple speckt das MacBook Pro 15 radikal ab und bringt es auf ein Gesamtgewicht von rund 1,8 Kilogramm bei einer Dicke von gerade einmal 16 Millimetern. Damit wird das Arbeitstier, das ehemals sogar Kunden des 17-Zoll-Pro übernommen hatte, sogar zur echten Option für bisherige MBP-13-User.
Ohne Zweifel gehörte die Show bei der Vorstellung der neuen MacBook-Pro-Modelle Ende Oktober dieses Jahres (wir berichteten) der neuen Touch-Bar, einer berührungssensitiven Display-Leiste im oberen Bereich der Tastatur, die nunmehr die Aufgaben der Funktionstasten übernimmt und zahlreiche Funktionen einnehmen kann, dabei von der jeweils ausgeführten Software dynamisch gesteuert wird. Anders als der kleinere 13-Zoll-Kollege Apple MacBook Pro 13 Late 2016 (hier im Test), ist das 15-Zoll große MacBook Pro ausschließlich mit Touch-Bar verfügbar.
Egal was man von einem Touch-Display in der Tastatur nun halten mag, Fakt ist, dass Apple das MacBook Pro 15 im Vergleich zum Vorgänger nochmal spürbar dünner und leichter gemacht hat und hier dem MacBook 13 aus 2015 (1,6 kg, 18 mm) schon gefährlich nahe kommt. Fraglich ist dabei, ob einerseits das radikale Vorgehen bei den Ports, die nun ausschließlich auf vier Thunderbolt-Schnittstellen und einem Headset-Anschluss bestehen, sowie das Schrumpfen des Akkus von 100 Wh beim Vorgänger auf jetzt 76 Wh die Vorteile der Abspeckkur wieder auffrisst.
Bei unserem Testgerät handelt es sich abermals um ein Produkt aus einer regulären Online-Bestellung im Apple Store (kein Pressesample). Im folgenden Artikel werden wir Schritt für Schritt unsere Ergebnisse teilen und diesen laufend aktualisieren.
Kleiner und leichter, aber nach wie vor sofort als MacBook zu erkennen, so präsentiert sich das neuentwickelte Gehäuse. Qualitativ hat sich aber kaum etwas verändert, denn das Aluminium-Unibody-Gehäuse ist nach wie vor exzellent. Das gilt sowohl für das Design, die Haptik als auch die Stabilität. Die Unterschiede zum Vorgänger sind eher im Detail zu finden. Neben der bekannten Farbvariante “Silber” bietet Apple das System nun auch in dem etwas dunkleren “Space Grau” an. Beim Aufklappen gibt es subjektiv zunächst keinen Unterschied zum alten Modell, obwohl das Bildschirmgelenk nun deutlich flacher ausfällt. Allerdings verwendet Apple keine Kunststoffabdeckung für das Gelenk mehr, da es nun vollständig aus Aluminium gefertigt ist. Zudem ist unterhalb des Bildschirms wieder Platz für den Schriftzug “MacBook Pro”; das war bei dem Retina-Modell nicht der Fall. Sobald der Deckel einmal geöffnet ist, fallen vor allem die Touch Bar oberhalb der Tastatur sowie das riesige Trackpad auf. Im Zuge des Refreshes ist das Apple-Logo auf dem Bildschirmdeckel nun nicht mehr beleuchtet; analog zum MacBook 12 ist es nun spiegelnd ausgeführt. Die Unterseite ist wie gewohnt mit Pentalobe-Schrauben gesichert.
Im Vergleich zum Vorgänger aus 2015 ist zu erkennen, dass sich das neue MacBook Pro sowohl in der Dicke (minus zwei Millimeter) als auch in den übrigen Abmessungen etwas verkleinert hat. Der Abstand zum aktuellen MacBook Pro 13 beträgt rund 400 Gramm beim Gewicht, gerade einmal einen Millimeter in der Dicke und etwa 30-40 Millimeter in der Länge bzw. Breite des Gerätes. Akku Asus N56V .
Die Anschlussausstattung des neuen MacBook Pro gehört wohl zu den meist diskutierten und kritisierten Veränderungen. Apple setzt bei dem neuen MBP 15 auf gleich vier Thunderbolt-3-Anschlüsse. Diese sind schnell und extrem vielseitig, in der näheren Zukunft wird man den Alltag aber vermutlich kaum ohne (teure) Adapter überstehen. Im Gegensatz zum kleineren MacBook Pro 13 mit Touchbar sind die Anschlüsse auf der rechten Seite jedoch auch mit voller Geschwindigkeit angeschlossen. Außerdem unterstützt das Notebook zwei externe 5K Monitore.

Obwohl die Anschlüsse natürlich sehr vielseitig einsetzbar sind, hätten wir eine etwas weniger radikale Änderung bevorzugt, denn selbst Apples eigene Hardware, beispielsweise ein iPhone oder ein iPad, lässt sich ohne Adapter nicht mit dem Laptop verbinden. Nachfolgend einige Beispiele für die Adapter: USB-C- auf USB-A-Adapter: 25 Euro, Thunderbolt 3 auf Thunderbolt 2 (Mini DisplayPort): 59 Euro, USB-C auf Gigabit Ethernet: 39,95 Euro.
Bereits in der Vergangenheit waren die MacBooks in unserem WiFi-Test stets im Spitzenfeld unterwegs, das neue Apple MacBook Pro 15 setzt allerdings eindrucksvoll eine neue Referenz: Mit 948 MBit/s (empfangen) und 949 MBit/s (senden) lässt das MBP 15 den bisherigen Spitzenreiter, das MacBook Pro 13 aus 2013, alt aussehen und legt rund 24 % an Übertragungsleistung zu. Das MacBook Pro 13 (Late 2016, ohne Touch-Bar) lieferte ebenso gute Ergebnisse, fällt dennoch bereits rund 30 % zurück.
Seitens Aufrüst- und Wartbarkeit entwickeln sich viele Notebooks immer mehr in Richtung abgekapseltes System, wie es sich mittlerweile bei den Smartphones (leider) durchgesetzt hat. Die Apple MacBooks dürfen auch in dieser zweifelhaften Disziplin als Vorreiter angeführt werden. Sofern das Gerät überhaupt geöffnet werden kann, unter anderem sind dafür spezielle Pentalobe-Schraubendreher notwendig, bleiben dem User, außer einem Zugang zu den Ventilatoren zwecks Reinigung, kaum weitere Optionen. Selbst der Akku im Inneren ist vollflächig verklebt und äußerst schwierig zu entfernen. Bauteile wie CPU, RAM oder der SSD-Speicher sind direkt mit dem Mainboard (logic board) verlötet. Die Zerlegeprofis von iFixit verleihen dem aktuellen Apple MacBook Pro 15 mit einer glatten 1 die schlechteste mögliche Note auf deren Reparierbarkeits-Index.
Apple gewährt auf das MacBook Pro 15 eine einjährige Garantie. Zusätzlich gilt in Europa natürlich die zweijährige Gewährleistung. Gegen Aufpreis (249 Euro) lässt sich die Garantie auf drei Jahre erweitern (inklusive Telefon-Support).
Neben den beiden 13-Zoll-Varianten, kommt auch beim MacBook Pro 15 das selbe neue Keyboard mit Butterfly-Tasten zum Einsatz. Leider bietet es auch weiterhin keinen Nummernblock. Wie schon beim 12-Zoll-MacBook schockt anfangs der geringe Hubweg der einzelnen Tasten.

Positiv fällt jedoch zugleich der gleichmäßige Anschlag auf. Der von Apple entwickelte Butterfly-Mechanismus in der 2. Generation ist nun spürbar besser als noch im 12-Zoll MacBook. Gleich bleibt jedoch, dass man sich erst einmal an das Tippgefühl gewöhnen muss. Danach ist der Umstieg, beispielsweise auf das alte MacBook Keyboard umso schwieriger, da sie als regelrecht schwammig wahrgenommen wird. Bei der möglichen Tippgeschwindigkeit erzielten wir keine Unterschiede zu der Tastatur in den alten MacBook-Pro-Modellen. Auch bei der ersten Benutzung war ein schnelles und fehlerfreies Schreiben möglich. Die Tippgeräusche der Tastatur sind stark von der Benutzung abhängig. Im 10-Finger System ist sie minimal lauter als bei der Vorgängertastatur, aber unserer Meinung nach nicht störend in leisen Umgebungen. Tippt man jedoch mit etwas Schwung im 2-Finger-System, ist die Lautstärke deutlich höher. Einen Vergleich finden Sie in unterhalb dieser Sektion eingebautem Video.

Durch den geringen Hub fügt sich die in 16 Stufen regelbare Hintergrundbeleuchtung der einzelnen Tasten optisch schön ins Gehäuse ein und leuchtet kaum aus dem Gehäuse heraus. Akku Asus A32-N56 .
Das Glas-Trackpad in den neuen MacBook-Pro-Modellen wurde im Vergleich zu den Vorgänger-Notebooks deutlich vergrößert, bleibt aber sonst technisch identisch. Es ist weiterhin die Referenz bezüglich Touchpads, obwohl Windows Geräte wie beim Surface 4 Pro langsam aufholen. Dank Taptik-Engine lässt sich das Glasfeld an jeder Stelle haptisch gleich drücken und erlaubt auch einen festen “Force Press”. Beides funktioniert so gut, dass man nicht mehr zu einem normalen Touchpad mit Wippen-Schalter wechseln möchte. Auch die Software-Ansteuerung (unter macOS) des Trackpads ist weiterhin ungeschlagen. Gesten, Drag & Drop (per zweitem Finger in der Ecke) und die Reaktionszeiten waren im Test erstklassig. Die Handballen-Erkennung funktionierte gut, durch die vergrößerte Fläche ist sie auch dringend notwendig, da man die Finger mal gerne am Touchpad ablegt. Nur selten kam es im Test zu unbeabsichtigten Cursorbewegungen bei der Benutzung der Tastatur. Manche User berichten jedoch z.B. von unabsichtlichen Rechtsklicks durch einen berührenden Handballen. Dies ist stark von den jeweiligen Gewohnheiten abhängig und tritt zum Beispiel unter Windows 10 häufiger auf.

Wie auch beim teuren 13-Zoll-Modell, ziert unser Testgerät die Touch-Bar-Leiste oberhalb der Tastatur, welche die Funktionstasten ersetzt. Diese zeigt, neben den bekannten Spezial- und Funktionstasten, auch auf die jeweilige Anwendung zugeschnittene Optionen und Befehle. Dies muss jedoch von der Anwendung unterstützt sein und rangiert derzeit noch von nützlich bis Gimmick. Praktisch ist etwa das Einblenden der Laufzeitleiste bei Videos.
Die Hardware selbst wurde gut umgesetzt. Die Oberfläche selbst bietet eine angenehme Gleitfähigkeit und reagierte im Test immer flüssig und ausreichend schnell. Auch die Helligkeit war immer passend gewählt. Die Nutzung von PWM zur Regelung der Helligkeit, könnte jedoch für manche Nutzer störend sein. Auch gibt es leichte Farbsäume rund um die Kanten der Buchstaben.

Es gibt aber auch Nachteile an der neuen Touchbar. Besonders das “blinde” Verstellen der Lautstärke und Helligkeit ist nun nicht mehr möglich. Nach einiger Zeit ohne Benutzung der Tastatur schaltet sich die Touch Bar auch aus um Strom zu sparen. Hier sind dann 2 Berührungen notwendig um eine Funktion zu erreichen (wie die ESC Taste).
Insgesamt sehen wir die Touch Bar zum aktuellen Zeitpunkt eher als Gimmick. Dies könnte sich jedoch mit besserer Softwareunterstützung noch ändern. Prinzipiell fehlt uns jedoch ein haptisches Feedback wie beim Track Pad mittels Taptic Engine. Akku Asus N56Vm .

Im Einschaltknopf neben der Touch Bar befindet sich der vom iPhone bekannte Touch ID Sensor. Er nimmt zuverlässig den Fingerabdruck ab und nutzt ihn zur Authentifizierung. Dies funktionierte im Test einwandfrei und schnell. Einzig die Haptik des Schalters ist nicht perfekt gelungen.

Wie schon bei den Vorgängern bleibt die Auflösung des 15,4 Zoll großen Retina-Displays mit 2.880×1.800 Pixel unverändert. Zugelegt hat man, verglichen mit dem Vorgängermodell aus 2015, bei der Displayhelligkeit. Im Schnitt strahlt der Bildschirm nun mit 465 Candela, das ist ein Zuwachs von immerhin 32 %. Auch beim Kontrast (1464:1) kann Apple zulegen. Das kürzlich getestete MacBook Pro 13 (Late 2016) verfügt über eine etwas helleres Display, das gleichzeitig aber einen geringeren Kontrast aufweist.

Auch die Farbwiedergabe ist im Auslieferungszustand sehr gut. Der DCI P3 Farbraum wird laut Calman (mit einer eher einfachen Messung von 6 Farben) fast vollständig abgedeckt. Die Farbabweichungen sind mit durchschnittlich 1.4 und maximal 3 sehr gering. Das Display sollte sich also gut für Grafiker und Photographen eignen.
Das IPS Display ist in unseren Tests nicht besonders schnell, gefällt aber durch den Verzicht auf PWM Ansteuerung. Selbst in niedrigster Helligkeitsstufe messen wir keinerlei Fluktuationen der Helligkeit. Auch die Hintergrundbeleuchtung der Tastatur verwendet anscheinend kein PWM. Nur die Touchbar dürfte (OLED typisch) per PWM gedimmt werden. Unser Oszilloskop zeigt ein eindeutiges Signal.
Im Aussengebrauch kann die hohe Helligkeit zusammen mit der leichten Entspiegelung der Oberfläche durchaus überzeugen; ein mattes Display ist jedoch weiterhin deutlich besser. Das eingesetzte IPS Panel bietet hervorragende Blickwinkelstabilität. Die Spiegelungen der Glasoberfläche sind meistens deutlich störender.
Markantester Unterschied zwischen dem aktuellen Apple MacBook Pro 13 und dem hier vorliegenden 15-Zoll-Modell ist in Sachen Performance der Einsatz von Intel Quadcore-Prozessoren und dedizierten Grafikkarten von AMD (Radeon Pro 450, 455 oder 460), während im 13-Zoller ULV Dualcore Prozessoren mit integrierter Intel Iris Grafik zur Wahl stehen. Das MacBook Pro 15 kommt in jedem Fall mit 16 GB Arbeitsspeicher (13-Zoll: optional auch mit 8 GB) und wahlweise 256 GB, 512 GB, 1 TB oder 2 TB SSD.

Allein zufolge der oben genannten Hardware-Optionen bewegt sich der Preis für das Apple MacBook Pro 15 Late 2016 zwischen 2.699 Euro in der Einstiegskonfiguration und satten 4.999 Euro in der höchst möglichen Ausstattungsvariante.
Apple setzt im MacBook Pro 15-inch auf Quadcore Prozessoren von Intel, und zwar auf Exemplare der Skylake-Generation. Kaby-Lake-Chips gibt es bislang nur als Zweikern-ULV-Prozessoren, leistungsstärkere Varianten sind erst im kommenden Jahr zu erwarten, sprich dürften erst im nächsten Refresh in rund einem Jahr in die MacBook-Pro-Laptops kommen. Der User hat vorerst die Option hier zwischen drei verfügbaren Modellen zu wählen: 2,6 GHz, 2,7 GHz und 2,9 GHz. Dahinter verbergen sich die CPU-Modelle mit der Bezeichnung i7-6700HQ, i7-6820HQ und i7-6920HQ. Detaillierte Informationen zu den Chips finden Sie auf unseren entsprechenden Detailseiten. Akku Asus A42-U36 .

Die Analyse unserer ersten Benchmarks zeigt, dass das neue MacBook Pro im Cinebench R15 Single-Rendering-Test auf Niveau des abgelösten MBP mit Haswell i7-4870HQ CPU. Im Multi-Core Rendering-Test kann selbige um 12 % distanziert werden. Absolut gesehen liegen die ermittelten Ergebnisse inmitten des Feldes aller getesteten 6700HQ-Prozessoren.
Klar ersichtlich wird im Cinebench R15 Multi-Test auch der Vorteil im Vergleich zum aktuellen Apple MacBook 13: Plus rund 115 %.
Im PCMark Benchmarktest (Bootcamp-Windows) bleibt das MacBook Pro 15 knapp hinter seinem Vorgänger zurück. Auf vergleichbarem Niveau findet man leistungsstarke Multimedia-Notebooks wie etwa das Dell XPS 15 9550, das Asus N552VX oder aber das ZenBook Ux510.

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Sábado, Diciembre 10th, 2016

Das spanische Unternehmen BQ hat mit dem Aquaris X5 Plus ein Mitteklasse-Gerät im Angebot, das mit einem Fingerabdrucksensor, einer Dual-SIM-Funktion und einem besonders hellen 5-Zoll-Full-HD-Bildschirm gut ausgestattet ist. Unser Test zeigt, wie es sich gegen die starken Mitbewerber schlägt.
Wer sich heute nach einem Mittelkasse-Smartphone umsieht, hat die Qual der Qual: Neben Branchenriesen wie etwa Samsung, Sony und Huawei gibt es mittlerweile zahlreiche weitere Gerätehersteller, die mit guten Angeboten locken. Das noch relativ junge spanische Unternehmen BQ bietet mit dem Aquaris X5 Plus ein Modell mit 5-Zoll-Full-HD-Display, Fingerabdruckscanner und Snapdragon-652-SoC an. Der Käufer hat dabei die Wahl zwischen einer Version mit 16 GB internem Speicher und 2 GB RAM für einen Listenpreis von 299,90 Euro sowie einer 40 Euro teureren Variante mit 32 GB internem Speicher und 3 GB RAM. Unser Testgerät besitzt nur die kleinere Speicherausstattung. Das Smartphone ist in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich.

Direkte Konkurrenten im Preissegment bis 300 Euro gibt es einige, darunter das Sony Xperia XA, das ZTE Axon 7 Mini und das Huawei P9 lite. Aber auch ehemals deutlich teurere Geräte wie z. B. das Samsung Galaxy A5 (2016) oder das Gigaset ME sprechen dank gesunkener Verkaufspreise heute die gleiche Kundschaft an.
Mit Abmessungen von 145 x 70 x 7,7 Millimetern sowie einem Gewicht von 145 Gramm fällt das Aquaris X5 Plus nicht aus dem gängigen Rahmen für Smartphones mit 5-Zoll-Display. Der Touchscreen auf der Vorderseite des Gerätes wird durch bruch- und kratzfestes Dinorex-Glas geschützt – wir konnten nach dem Test allerdings bereits erste feine Kratzer erkennen. Auf der Rückseite kommt ein leicht aufgerauter Kunststoff zum Einsatz, der sich zwar nicht so hochwertig wie manche Glas- oder Aluminiumoberflächen anfühlt, aber dafür sorgt, dass einem das Gerät nicht so leicht aus der Hand rutscht. Durch den umlaufenden Metallrahmen erhält das Aquaris X5 Plus eine hohe Stabilität, sodass es sich kaum verwinden oder biegen lässt. Bei stärkerem Druck auf den Touchscreen kommt es allerdings zu einer sichtbaren Wellenbildung.

Die Verarbeitungsqualität ist generell sehr ordentlich, lediglich der etwas raue Übergang zwischen Touchscreen und Metallrahmen könnte für eine noch bessere Haptik handschmeichelnder gestaltet werden. Akku Dell Inspiron N5010 .

Das Gerät verfügt über zwei seitliche Einschübe: Auf der linken Seite finden zwei Nano-SIM-Karten Platz, während auf der rechten Seite eine microSD-Karte eingelegt werden kann. Der Akku ist fest verbaut.
Unser Testgerät ist mit 16 GB internem Speicher ausgestattet, von dem im Auslieferungszustand noch rund 10,5 GB zur freien Verfügung stehen. Wer mehr Speicherplatz benötigt, kann eine microSD-Karte einlegen. Diese kann als interner oder externer Speicher formatiert werden – schön, dass BQ dem Nutzer hier die Wahl lässt.

Mit an Bord sind ein Micro-USB-Port mit USB-OTG-Unterstützung, Miracast, Wi-Fi Direct sowie NFC. Darüber hinaus ist ein 3,5-mm-Headsetanschluss sowie eine RGB-Benachrichtigungs-LED integriert.
BQ stülpt dem vorinstallierten Betriebssystem Android 6.0.1 keine eigene Benutzeroberfläche über, sodass die Stock-Android-Optik unangetastet bleibt. In den Einstellungsmenüs finden sich jedoch einige zusätzliche Funktionen wie beispielsweise die erweiterte LED-Steuerung oder ein Equalizer. Zudem kann zwischen der aktuellen und der zuletzt genutzten App mittels zweifachem Tippen auf die rechte Navigationstaste hin- und her gesprungen werden. Einen guten Eindruck hinterlässt die Versorgung mit Updates: So erhielten wir im Laufe des Novembers zum einen den aktuellen Sicherheits-Patch, zum anderen stellt der Hersteller für das Testgerät ein Update auf Android 7 in Aussicht.

Positiv ist auch, dass keine überflüssigen Apps vorinstalliert sind: Neben den üblichen Google-Anwendungen befindet sich lediglich die App „BQ Plus“ auf dem Smartphone, die Informationen zur optionalen Garantieerweiterung bereithält.

Der deutschen Übersetzung fehlt es hier und da noch etwas an Feinschliff, beispielsweise beim Menüeintrag „Ein-/Abschaldtung nach Zeitplan“ oder der englisch benannten und beschriebenen Option „Expanded brightness“. Im Alltag stören diese Kleinigkeiten jedoch kaum. Akku Dell Inspiron 17R .
Das BQ Aquaris X5 Plus unterstützt Dual-SIM-Dual-Standby. Dabei kann sich nur die gerade für mobile Datenübertragungen konfigurierte SIM-Karte in LTE-Netze einbuchen, der verbleibende Slot nutzt 2G- sowie 3G-Netze. Der Wechsel der Daten-SIM ist allerdings ohne Neustart möglich. Zudem war der Empfang im urbanen Umfeld unauffällig gut.

Mit WLAN-Netzen verbindet sich das Testgerät sowohl im 2,4- als auch im 5-GHz-Frequenzband. Maximal 348 Mbit/s beim Empfang und 258 Mbit/s beim Senden von Daten bescheinigen dem Testgerät eine tolle Performance. Durchweg flotter sind nur wenige Smartphones, wie beispielsweise Googles High-End-Modell Pixel XL. Auch an der WLAN-Reichweite gibt es nichts auszusetzen.

Für die drahtlose Nahfeldkommunikation stehen darüber hinaus Bluetooth 4.2, Wi-Fi Direct sowie NFC zur Verfügung.Sowohl im Freien als auch in einem Innenraum gelang es dem Aquaris X5 Plus zügig den aktuellen Standort auf bis zu 3 Meter genau zu ermitteln. Dafür nutzt es als eines der ersten Smartphones zusätzlich zu GPS und GLONASS das brandneue GALILEO-Satellitensystem. Optional ist zudem auch Qualcomms Lokalisierungsdienst IZat aktivierbar.

Wir haben eine Radtour parallel mit dem Testgerät und dem GPS-Fahrradcomputer Garmin Edge 500 aufgezeichnet. Dabei leistete sich das Smartphone keine groben Ausreißer, allerdings zeigt die Karte immer wieder kleinere Abkürzungen des Streckenverlaufs, beispielsweise im Bereich der Brückenüberquerung. Insgesamt ermittelte das BQ Aquaris X5 Plus eine um 290 Meter bzw. rund 2,4 Prozent kürzere Strecke als das Garmin-Navi. Für Navigationszwecke sollte diese Präzision aber genügen.
Als Telefon-App kommt die Standard-Lösung von Android Marshmallow zum Einsatz. Diese bietet mit einer Favoritenansicht, einem Ziffernblock, einer Anrufliste und einem Direktzugriff auf die Kontaktdatenbank alle üblichen Funktionen. Im oberen Bereich wird zudem stets eine Suchleiste eingeblendet.

Beim normalen Telefonieren überzeugt das Aquaris X5 Plus auf beiden Seiten mit guter Verständlichkeit. Auch die Nutzung des Freisprechers ist problemlos möglich, solange die Umgebungsgeräusche nicht zu laut werden.Akku Dell Inspiron N7010 .
Mit einem 8 Megapixel auflösenden Sony-IMX219-Sensor sowie einer Blendenzahl von f/2.0 kann sich die Bildqualität der Webcam bei guten Lichtverhältnissen wirklich sehen lassen. Unter weniger idealen Bedingungen – beispielsweise in spärlich beleuchteten Innenräumen – werden Details allerdings deutlich weichgezeichnet, dafür hält sich das Bildrauschen recht lange in einem erträglichen Rahmen. Videos können maximal in Full-HD-Auflösung gedreht werden und wirken bereits mit 30 Bildern pro Sekunde sehr flüssig. Alternativ ist es auch möglich, Aufnahmen mit 60 fps anzufertigen, allerdings wird das Bild dabei deutlich beschnitten. Etwas schade ist, dass BQ den beim Aquaris X5 noch vorhandenen Frontblitz beim „Plus“-Modell gestrichen hat.

Bei der Hauptkamera kommt ein Sony-IMX298-Sensor mit 16 Megapixeln zum Einsatz, der eine Optik mit Blendenzahl ƒ/2.0 spendiert bekommen hat. Dieses Paket ermöglicht unter guten Bedingungen sehr scharfe Aufnahmen sowie eine stimmige Belichtung, die vom Auto-HDR-Modus profitiert (Szene 2). Leider sinkt die Qualität bei Dämmerlicht deutlich: Es verschwinden viele Details durch die Rauschunterdrückung, der Autofokus trifft nicht immer ins Schwarze und Aufnahmen verwackeln gelegentlich wegen des fehlenden optischen Bildstabilisators (Szene 1 und 3). Je nach Motiv kann hier der Dual-LED-Blitz etwas helfen. Auch wer gerne Panoramas knipst, könnte enttäuscht sein: Diese haben eine geringe vertikale Auflösung und wirken verwaschen. Videos können in 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde gedreht werden. Insbesondere im Freien werden so viele Details erfasst, wobei die Wiedergabe stets etwas ruckelig wirkt. Zudem leiden gleichmäßige Bildbereiche sichtbar unter einer recht hohen Komprimierung. Alternativ kann in Full-HD mit flüssigen 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Der Autofokus ist dabei aktiv, allerdings gerade in Innenräumen trotz Phasenerkennung nicht immer sofort treffsicher.

Die Foto-App bietet unter anderem einen manuellen Modus sowie mehrere Szenen-Modi und lässt sich optional per Doppelklick auf den Power-Button direkt aus dem Standby heraus öffnen. Zwischen den Hauptfunktionen Panorama, Foto, Video und „Motions“ kann durch seitliches Wischen umgeschaltet werden, was jedoch ruhig noch etwas flotter gehen dürfte. Toll ist, dass der Hersteller die App pflegt und um zusätzliche Funktionen erweitert. So erhielten wir während des Tests ein Update, das einen 120-fps-Slow-Motion-Modus mit sich brachte. Akku Dell Inspiron 17R 5720 .
Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Zoomstufe. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.
Das Aquaris X5 Plus wird in einer stabilen, hübsch designten Verpackung geliefert. Neben dem Gerät selbst befinden sich darin lediglich ein USB-Kabel, das Slot-Werkzeug, die Garantiebedingungen sowie eine piktografische Kurzanleitung. Ein Headset oder ein Netzteil sind nicht enthalten. Letzteres lässt sich bei Bedarf für 5,95 Euro im Hersteller-Shop erwerben. Dort sind auch passende Gummi- oder Hartplastik-Hüllen für das Smartphone erhältlich.

Während die BQ-Vorjahresmodelle noch mit 5 Jahren Garantie verkauft wurden, hat das Aquaris X5 Plus nur die üblichen 2 Jahre zu bieten. Optional springt der Hersteller auch bei eigenverschuldeten Schäden ein, wenn der Käufer die Garantieoption BQ Plus für 29,90 Euro jährlich wählt.
Passend zum Stock-Android-Look des Betriebssystems kommt beim BQ Aquaris X5 Plus die Standard-Google-Tastatur zum Einsatz. Dank des präzisen Touchscreens lassen sich Texte verhältnismäßig flott eintippen. Wem das deutliche Vibrationsfeedback dabei zu stark ist, der kann die Intensität in den Systemeinstellungen anpassen. Alternativ können Wörter auch via Wischgesten auf dem Keyboard eingegeben werden.

Der Power-Button sowie die Lautstärkewippe haben einen deutlichen, wenn auch etwas festen Druckpunkt und sind nahezu spielfrei in den Metallrahmen des Smartphones eingelassen. Berührt man die Tasten nur leicht, neigen sie jedoch dazu, leise zu klappern. Der Raum unterhalb des Displays wird durch drei kapazitive Navigations-Buttons mit Beleuchtung gut genutzt. BQ hält sich dabei an das Standard-Android-Layout und positioniert die Zurück-Taste auf der linken Seite – eine entsprechende Beschriftung fehlt jedoch. Bei Bedarf können zusätzliche On-Screen-Navigationstasten eingeblendet werden.

Der Fingerabdruckscanner reagierte im Test weitestgehend zuverlässig und ausreichend schnell. Ungünstig ist seine Positionierung auf der Rückseite des Smartphones nur, wenn dieses auf einem Tisch liegt. Dann zahlt sich aus, dass der Bildschirm alternativ durch zweifaches Antippen eingeschaltet werden kann. Auch der umgekehrte Vorgang ist möglich: Zwei Berührungen der Statusleiste in kurzer Folge schicken das Gerät in den Standby-Modus. Diese Funktionen müssen allerdings erst in den Einstellungen aktiviert werden.

Subjektiv gibt es an der Performance des Testgeräts nicht zu bemängeln. Animationen laufen ruckelfrei ab, App-Starts dauern nicht zu lange und Bildschirminhalte werden zügig an die aktuelle Ausrichtung des Smartphones angepasst.
Das 5-Zoll-IPS-Panel des BQ Aquaris X5 Plus löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf. Die daraus resultierende Pixeldichte von 441 ppi sorgt für eine jederzeit scharfe Darstellung von Bildinhalten. Akku Dell Inspiron 1525 .

Mit aktiver Option „Expanded Brightness“ erreicht das Display selbst bei manueller Helligkeitsregelung mittig starke 650 cd/m² bei der Darstellung einer vollständig weißen Fläche. Die Messwerte ändern sich auch nicht wesentlich, wenn bei einer gleichmäßigen Verteilung von dunklen und hellen Flächen (Average Picture Level/APL 50) oder mit aktivem Helligkeitssensor gemessen wird. Nur das Samsung Galaxy A5 (2016) verfügt aus dem Kreis der Vergleichsgeräte über einen ähnlich leuchtstarken Bildschirm, allerdings muss dann zwingend die automatische Helligkeitsregelung aktiviert sein. Durch den recht hohen Schwarzwert von 7,32 cd/m² erreicht das Display des Aquaris X5 Plus allerdings nur einen mittelmäßigen Kontrast von 688:1 und auch die Helligkeitsverteilung von 85 % könnte besser ausfallen. Subjektiv waren jedoch keine störenden Lichthöfe erkennbar. Positiv ist, dass die Hintergrundbeleuchtung des Panels auf PWM verzichtet, sodass es deshalb nicht zu einem störenden Flackern kommen kann.

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Domingo, Diciembre 4th, 2016

Alles hat seinen Preis. Wer superflach möchte, der muss Anschlüsse opfern – nicht aber Rechenleistung! Nach dem Throttle-Versagen des HP Spectre 13, dem dünnsten Notebook der Welt, gelingt Asus der Coup: Rechenleistung wie ein Großer, aber dünn wie ein lüfterloses Tablet.
“Es ist leichter, dünner, durchdachter und leistungsfähiger als alles, was es bisher gab.” – So titelt der Hersteller über ein äußerst flaches Mini-Subnotebook, das darauf abzielt, zur Elite unter den flachen, leichtesten und schönsten Windows-Geräten zu gehören. Die klare Linie bei diesem Projekt war: Asus will das leichteste, dünnste und dennoch leistungsstärkste Modell in diesem Segment abliefern.

Dafür musste etwas geopfert werden, in diesem Falle die Anschlüsse. Lediglich Type-C-USB und ein Kopfhörer-Anschluss zieren die dünnen Seitenleisten. Das muss dem Erfolg nicht im Wege stehen: Auch ein Apple MacBook 12 kommt mit diesen zwei Schnittstellen aus und Asus träumt sicherlich von dessen Verkaufszahlen. Ob uns das Zenbook 3 UX390UA aus dem Stand überzeugen kann, das erfahren Sie in diesem ausführlichen Test.

Die Konkurrenz von Seiten Apple, HP, Dell und Acer muss sich warm anziehen, denn das flache Zenbook hat einiges auf dem Kasten. Die wichtigsten Eckdaten:
Ganz vorn steht das Apple MacBook 12, das Zenbook mit 12,5 Zoll ist sehr gut damit vergleichbar. Der Apple ist allerdings mit einem Core m ausgerüstet, den sollte der UX390 locker in die Tasche stecken.
Dells XPS 13 9360 in der brandneuen Kaby-Lake-Version darf natürlich nicht fehlen. Es dürfte von der Leistung her ähnlich liegen und kann ebenfalls in einer (günstigen) Full-HD-Variante erworben werden.
Mit dem HP EliteBook Folio G1 ging HP ebenfalls in die Offensive, um das leichteste Subnotebook auf die Beine zu stellen. 979 Gramm sind nur einen Tick schwerer als unser Zenbook, das EliteBook setzt auf Core m.
Razer Blade Stealth, Aspire S 13 und Spectre 13 haben es nicht in die Topliste geschafft, dennoch stehen sie als Konkurrenten des UX390 im Markt. Wir werden die Vergleichselemente auch mit diesen Modellen ergänzen.
Das HP Spectre 13 ist sogar nur 10 mm dünn, unser Zenbook 12 mm. Das Razer Blade Stealth ist mit 1,3 Kilogramm nicht in der Fliegengewicht-Klasse angetreten, dennoch ist es mit 13 mm sehr dünn und mit Kaby Lake Core i7 sehr performant. Akku Lenovo ThinkPad X201 Tablet .

Acers Aspire S 13 S5-371 ist mit einem ähnlichen Gewicht von knapp 1,3 Kilogramm dabei, es ist – wie das XPS 13 – knapp 15 mm hoch. Durch den Preis von knapp 1.000 Euro kann es jedoch punkten, weshalb wir es hier nicht unerwähnt lassen wollen.
Das neue Gehäuse setzt mit dem Goldrand nicht nur optische Akzente, es wurde laut Asus auch komplett neu entworfen, um eine geringe Bauhöhe von unter 12 Millimetern zu realisieren. Neben der Farbe Royal Blue, die uns vorliegt, bietet Asus sein Zenbook in Rose Gold und Quartz Grey an.

Die Konstruktion erinnert uns an das lüfterlose Zenbook UX305CA (Core m). Der 13,3-Zoller war auch schon fast so dünn (12,3 mm), wog aber 1,2 Kilogramm. Genauso wie die Yoga-Schwester Zenbook UX360UA, die aber schon 14 Millimeter dick ist.

Es gibt zum UX305CA aber einen großen Unterschied – und das meint Asus mit Neuentwicklung der Konstruktion: Die Base besteht nicht mehr aus Aluminium, sondern aus einer Aluminium-Magnesium-Legierung. Ob tatsächlich „6013 Raumfahrt-Qualität“ vorliegt, wie Asus behauptet, das wissen wir nicht. Das Metall soll jedenfalls leichter als andere Legierungen sein, dennoch 50% robuster. Absolut starr und verwindungsfest ist es schon einmal nicht, Druck auf die Handauflage oder die Unterseite kann punktuell ein Nachgeben erzwingen. „Hart wie ein Brett“ trifft auf dieses Gehäuse nicht zu.

Dennoch müssen wir die Festigkeit loben: Trotz einer gewissen Flexibilität, die beim Hantieren mit den Händen deutlich wird, ist die Base für die geringe Bauhöhe sehr verwindungsfest. Wir können die Base an den Ecken als auch an denen des Displays umfassen und das UX360 in die Höhe heben. Es kommt nicht zum Verbiegen. Beim Deckel wird dies durch die Alu-Schale als auch durch die flächige Beschichtung mit Gorilla Glas 4 erreicht (0,4 mm). Dies war für die Stabilität wohl nötig, denn die schlanke Einfassung ist gerade mal 7,6 mm breit. Das Verhältnis zwischen Bildschirm und Gehäuse liegt laut Asus bei 82 Prozent.

Gerade bei einem extrem leichten Subnotebook besteht immer die Gefahr, dass das Gehäuse zu einer gewissen Hecklastigkeit neigt. Dies ist beim UX390 nicht der Fall, dafür gibt es drei Gründe: Das Display ist sehr dünn und daher als Baugruppe sehr leicht. Im vorderen Bereich der Base, also unter der Handballenauflage und dem Clickpad, befindet sich die wohl schwerste Komponente, der Akku. Ganz vorne an der Kante befinden sich zwei Magnete (Gewicht), die das Display an das Chassis heranziehen.
Wählen Sie die folgenden Checkboxen ab bzw. an und schauen sie selbst, wohin sich Asus manövriert hat. Aspire S 13 und Spectre 13 haben die größte Grundfläche, dicht gefolgt vom Razer Blade Stealth. Das Spectre 13 ist mit 10,4 mm aber das dünnste von allen. In der Höhe unterbietet unser Zenbook das MacBook 12 und das Blade Stealth ganz knapp: 13,1 versus 11,9 Millimeter. In dieser Hinsicht einpacken können das Aspire S 13 und das XPS 13 mit ihren “wuchtigen” 14,6 bzw. 15 mm. Kurz, das dünnste Subnotebook der Welt ist weiterhin das Spectre 13. Wer es dünn und klein haben will, der muss sich das UX390 aber ansehen. Akku Lenovo Thinkpad W500 .
Den Plural bei den Anschlüssen erreicht das Zenbook gerade noch, mehr als ein Type-C-USB 3.1 Gen1 und ein Audio-Port für Kopfhörer sind nicht dran. Wohl deshalb legt Asus das Mini Type-C-Dock mit in den Karton, damit können HDMI, USB 3.0 und USB 3.1 Type-C-Geräte angeschlossen werden. Type-C-Geräte und Kabel allerdings nur bedingt, denn das Netzteil blockiert im Netzbetrieb den einen Type-C-Port am Mini-Dock. Leider ist das auch beim Universal-Dock Type-C (optional) der Fall.

Der Type-C Port unterstützt Display-Output und Stromversorgung. Somit kann ein USB-Typ-C-Display angesteckt werden. Manche von diesen bieten sogar eine konfigurierbare Stromversorgung, d. h. der Monitor versorgt dann das Zenbook mit Energie (EIZO FLEXSCAN EV2780).
Das Zenbook funkt mit seiner Wireless-AC 8260 mehr als nur passabel. Wir messen 677 Mbps im Durchschnitt, wenn das UX als Server agiert. Das ist bei einer theoretischen Höchstleistung von 867 Mbps eine kernige Ansage. Es ist sogar beachtlich, denn auf Grund des Alu-Covers liegen die Antennen nicht im Display-Rahmen, sondern in der Base. Der Broadcom-Chip im MacBook 12 kann da nicht mithalten und auch die anderen Geräte stehen hinten an. Der Networking-Test wurde von uns unter optimalen Bedingungen (keine weiteren WLAN-Geräte in der näheren Umgebung, ein Meter Abstand zwischen Notebook und Router) ausgeführt. Bluetooth 4.1 erscheint da schon als sinnvolle Ergänzung für Kopfhörer oder andere Geräte.
Das Zenbook ist mit einem Fingerprint-Sensor bestückt. Es handelt sich nicht um eine Swipe-Lösung, wie wir sie seit Jahren in vielen Geräten kennen. Nein, der Finger muss nicht mehr drübergezogen werden, ein Aufdrücken genügt. Das funktionierte im Test ausgesprochen gut, allerdings dauerte das Anlernen mit zirka 30-40-mal Finger-Auflegen deutlich länger. Mit dem Ergebnis ist der Tester aber sehr zufrieden, er konnte sich stets zuverlässig einloggen.

Asus liefert ein Mini Type-C-Dock, ein Netzteil, einen Leder Sleeve sowie Garantieinformationen und ein schmales Handbuch. Letzteres liegt wie üblich in der ausführlichen Version auf dem Desktop.
Der Hersteller preist den Audio Pod mit 5.1 Sound als ideales Zubehör für Musik-Liebhaber und Cineasten an. Er verbindet sich mit Bluetooth und soll für Surround-Sound sorgen. Das Universal-Dock ist die große Schwester des mitgelieferten Mini-Docks für den Type-C-USB. Es bringt USB-C 3.1, USB 3.0, HDMI, VGA, LAN-Anschluss und 3-in-1 Kartenleser an das flache Zenbook. Beide Zubehör-Teile sind in Deutschland noch nicht verfügbar, wir können keine Preise nennen.
Die kleine Kamera hätte der Hersteller auch weglassen können, die Bilder sind so gut wie unbrauchbar. Schon die VGA-Auflösung lässt aufschrecken, statt der hier arbeitenden 640 x 480 Pixel sind 1.280 x 720 heute Minimalstandard. Ein starkes Rauschen und schlecht abgebildete Farben verhindern jede sinnvolle Nutzung, selbst für den Skype-Chat.Akku Lenovo ThinkPad X230 .
Die Unterseite des Gerätes kann leicht entfernt werden, Asus verzichtet auf Arretierungen mit Haken, Klammern oder gar Verklebungen. Mit einem Torx-Schrauber werden zuerst die sichtbaren Schrauben gelöst. Unter den Standfüßen befinden sich keine Schrauben! Danach löst sich die dünne Alu-Magnesium-Platte wie von selbst. “Pimp Your Zenbook” wird dann aber dennoch nicht das große Thema werden: Arbeitsspeicher und SoC sind verlötet. Das WLAN-Modul ist kein M.2 2240 oder ähnliches, sondern eine Sonderlösung, die in die Ecke neben ein Scharnier gequetscht wurde.

Der Arbeitsspeicher befindet sich unter der silbernen Kühl-Platte direkt unter dem SoC. Die einzigen auswechselbaren Komponenten sind also die M.2 SSD (unter dem Kühl-Pad), der Lüfter und der Akku. Das WLAN-Modul ist ebenso austauschbar, müsste aber über den Hersteller bezogen werden, denn es ist kein Standard M.2-Sockel.
Einen Absatz ist uns das BIOS wert, denn es ist grafisch und kann mit dem Touchpad bedient werden. Hier finden wir zahlreiche Detail-Settings für Hardware und Sicherheit, sowie ein EZ Flash Utility zum einfachen Aufspielen einer neuen BIOS-Version.
Asus gewährt eine Herstellergarantie von 24 Monaten. Wer die verlängern möchte, der kann Garantie-Erweiterungspakete erwerben. Dazu muss das Produkt registriert werden, das geht aber nur, wenn der Kunde Asus-Mitglied ist. Kostenpunkt für eine Verlängerung auf drei Jahre: 89 Euro.
Die beleuchtete Chiclet-Tastatur hat die Größe wie in einem 13-Zoller. Hier nutzt sie den Platz bis an den Rand. Der verbleibende Steg ist nur 2,1 mm breit. Die Tasten fallen mit 17 mm Breite und 15 mm Höhe ziemlich groß aus (Durchmesser 19,8 mm). Der Abstand ist dafür etwas kleiner als üblich, er liegt bei 2,0 statt 2,5 Millimetern. Die Tasten sind vollkommen plan und fühlen sich haptisch ziemlich glatt an.

Durch die räumliche Nähe der Tasten – und natürlich mangels konischer Wölbung – bedient sich die Tastatur eher wie eine ebene Fläche denn als Tastenfeld. Der Nutzer muss beim Blind-Schreiben schon sehr gut zu Fuß sein, um hier nicht zu häufig daneben zu tippen. Die beiden Blindschreiber-Markierungen helfen da ein wenig.

Das Schreibgefühl profitiert von einem festen, fast schon harten Anschlag. Die Fläche gibt an keiner Position nach, bzw. wippt. Allerdings hat Asus für die Bauhöhe auch den Tastenhub beschnitten: Was die Finger hier erfühlen, das ist gerade mal ein Millimeter (Asus Angabe: 0,8 mm). Der Druckpunkt ist eher feinfühlig und setzt sofort beim Tastendruck ein. Akku Lenovo ThinkPad X300 .

Insgesamt sind wir überrascht, wie flüssig und schnell es sich auf dem Zenbook schreiben lässt. Dennoch ist die Haptik in unseren Augen gewöhnungsbedürftig, speziell für Mitmenschen, die zwischen Subnotebook-Tastatur und Desktop-Keyboard wechseln. Wer sich daran gewöhnt, wird gute Schreibleistungen erzielen, die allerdings an haptisch starke ThinkPad-Tastaturen und schon gar nicht an mechanische Desktop-Eingaben herankommen.

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Viernes, Diciembre 2nd, 2016

In einem Meer aus günstigen Notebooks versucht Lenovo im Bereich unterhalb von 600 Euro hervorzustechen. Ob das mit dem IdeaPad 310-15IKB gelingt und an welchen Stellen der Hersteller gespart hat, lesen sie in unserem ausführlichen Testbericht.

15-Zoll Laptops sind, trotz der Vielzahl an Ultrabooks, noch immer die dominierende Größe im Notebookmarkt. Möglichst günstig, möglichst viel RAM und Speicher, ein großes Display und ein Core-i5-Prozessor, fertig ist der Mainstream-Bestseller, der im Elektronikmarkt am meisten über die Kasse gereicht wird. Heute haben wir genau so ein Gerät im Test. Es handelt sich um das Lenovo IdeaPad 310-15IKB. In Lenovos IdeaPad-Serien für Privatkunden stellt die 300er-Serie die untere Mittelklasse dar, die schon auf einen günstigen Preis hin optimiert ist, allerdings noch nicht ganz so extrem wie die 100er-Serie (z.B. das IdeaPad 100-15IBD).

Das vorliegende Testgerät ist eines der ersten IdeaPads, das mit Intels neuen Kaby-Lake-CPUs ausgestattet ist. Die Umstellung des Notebook-Marktes auf Kaby Lake ist im Privatkundensegment zwar im Gange, allerdings stehen wir relativ gesehen immer noch am Anfang des Lebenszyklus von Kaby Lake. Viele Konkurrenzgeräte haben wir noch nicht im Test gehabt, die mit den neuesten CPUs ausgestattet sind, man könnte das Acer Aspire E5-575G nennen. Ansonsten gibt es viele Alternativen, die noch nicht getestet wurden, zum Beispiel das HP 15-av102ng. Da dieser Bereich des Marktes aber so reich an Produkt-Varianten ist, wäre es natürlich müßig, alle Konkurrenzgeräte aufzuzählen.
Das IdeaPad 310-15IKB nutzt das selbe Gehäuse wie das IdeaPad 310-15ISK. Damit übernimmt das Testgerät alle Vor- und Nachteile dieses Modells.

Das Gehäuse ist durchgehend in Schwarz gehalten. Der Displaydeckel ist aus einem schwarzem Kunststoff gefertigt, dessen Oberfläche rau ist. Auf dem Material sieht man anfangs jeden Fingerabdruck, nach einer Weile gibt sich dieser Effekt aber. Aus dem selben Material besteht auch die Basiseinheit. Die Handballenauflage ist dagegen aus einem Kunststoff gefertigt, der einen metallischen Eindruck macht, es handelt sich dabei aber eben tatsächlich um Kunststoff und nicht Magnesium oder Aluminium. Etwas anderes kann man in diesem Preissegment aber auch nicht wirklich erwarten. Zumindest ist der Displayrahmen aus mattem Kunststoff gefertigt, früher war an dieser Stelle oft glänzender Klavierlack-Kunststoff zum Einsatz gekommen. Akku Acer UM09E56 .

Von der generellen Verarbeitung her ist das Gerät einwandfrei, es gibt nirgendwo auffällige Spalte oder scharfe Kanten. Allerdings gilt bezüglich der Stabilität dasselbe wie beim IdeaPad 310-15ISK: Es ginge besser. Vor allem oberhalb der Tastatur und des TouchPads lässt sich die Handballenauflage etwas eindrücken. Die Basiseinheit lässt sich auch ohne größeren Kraftaufwand verbiegen, der Deckel ist ziemlich wabbelig. Druck auf den Displaydeckel wirkt sich zudem deutlich auf das Display aus.

Das einzelne, breite Drop-Down Scharnier lässt ein einhändiges Öffnen des Displaydeckels nicht zu. Zudem wackelt das Display in ruckeligen Umgebungen deutlich, da das Scharnier etwas Spiel hat.
Gewicht und Abmessungen entsprechen einem typischen 15,6-Zoll-Notebook. Trotz Ultrabook-Prozessor handelt es sich beim IdeaPad 310-15IKB um einen klassischen Laptop.

Unter dem Strich liefert Lenovo ein Gehäuse, das genau den Erwartungen entspricht, die man an ein Gerät in diesem Preisbereich hat.
Standardkost, so kann man die Anschlüsse des IdeaPad 310-IKB gut beschreiben. Negativ fällt auf, dass nur einer der USB-Anschlüsse USB 3.0 beherrscht, das geht besser. Auch fehlt USB Typ C, wobei dieser Standard bei preisgünstigen Geräten generell noch kaum Einzug gehalten hat. Positiv für manche Nutzer dürfte dagegen der vorhandene VGA-Anschluss sein, so spart man sich bei existierenden VGA-Monitoren oder Beamern den Adapter. Allerdings bedeutet das auch, dass das Gerät keinen 4K-Monitor bei 60 Hz ansteuern kann; für mehr wäre ein DisplayPort nötig, Lenovo setzt aber auf HDMI und VGA.

Bei der Anschlussplatzierung fällt auf, dass die beiden USB-2.0-Anschlüsse sehr schlecht auf der rechten Seite platziert sind. Sie liegen nicht nur sehr eng beieinander, sondern auch im vorderen Bereich. Benutzt man nur ein USB Gerät, kann man noch auf den USB.3.0-Anschluss auf der linken Seite ausweichen, ansonsten ist die Anschlussplatzierung insbesondere für Rechtshänder, die eine Maus benutzen wollen, sehr schlecht. Als letzten Punkt kann man noch erwähnen, dass der Ethernet-Anschluss eine Klappe hat, steckt man das Ethernet-Kabel ein, ist das ein wenig hakelig.
Im SD-Kartenleser-Performance-Benchmark, welcher mit einer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Speicherkarte durchgeführt wurde, stellt sich heraus, dass Lenovo hier einen sehr günstigen, langsamen Kartenleser verbaut. Von den Bestwerten des deutlich teureren Dell XPS 13 ist man weit entfernt, der Kartenleser ist also eher als eine recht langsame Notlösung zu sehen. Zumal die SD-Karten auch aus dem Schacht herausstehen, was eine dauerhafte Speichererweiterung per SD-Karte sehr unpraktisch macht.
Etwas besser sieht es bei der WLAN-Leistung aus. Lenovo verbaut zwar nur das 1×1 Intel Modul Wireless-AC 3165, das jedoch eine Performance zeigt, die durchaus in Ordnung geht. Auch fielen keinerlei Instabilitäten im Test auf. Doch auch hier zeigt sich: Mehr Geld für ein besseres WiFi-Modul in die Hand zu nehmen lohnt sich durchaus, das Mi Notebook Air 13 ist zum Beispiel deutlich schneller beim Hoch- und Runterladen. Akku Acer AS10D75 .

Glücklicherweise lässt sich Lenovo beim Ethernet-Modul nicht lumpen und verbaut ein Modul mit Gigabit-Ethernet, wenn auch nicht von Intel sondern von Realtek. Fast-Ethernet hätte dieser Tage wirklich nichts mehr in einem Laptop zu suchen.
Zubehör ist keines mitgeliefert und Dockinglösungen sind, abgesehen von USB-Docks, auch nicht vorgesehen. Bei Geräten dieser Klasse und dieses Preisbereichs ist das aber auch üblich so.

Das IdeaPad 310-15IKB verfügt über zwei kleine Wartungsklappen an der Unterseite. Hinter der einen verbirgt sich die 2,5-Zoll-Festplatte, hinter der anderen, größeren Wartungsklappe sind ein einzelnes RAM-Modul sowie das WLAN-Modul zu finden. Um beide Wartungsklappen zu öffnen, muss man sowohl Schrauben als auch kleine Clips lösen, dafür empfiehlt sich ein Pry-Up-Tool aus Kunststoff.

Abgesehen von den Wartungsklappen kann man auch noch das Laufwerksmodul herausnehmen, indem man eine weitere Schraube an der Unterseite löst und etwas an dem Modul zieht. In unserem Modell ist kein ODD verbaut, sondern ein HDD/SSD-Caddy mit einer weiteren 2,5-Zoll-HDD, was für Bastler sicherlich interessant sein könnte.

Nicht zugänglich sind der Akku sowie der Lüfter, um an diese Teile heranzukommen, muss man das Gerät weitergehend demontieren. Die “Basics” sind für den User beim IdeaPad 310-15IKB aber zumindest einfach zu erreichen.
Die Garantie beträgt beim IdeaPad 310-15IKB ab Werk 24 Monate (12 Monate auf den Akku). Es handelt sich um einen Bring-In-Service, d.h. man muss das Gerät einschicken. Optional kann die Garantie auch verlängert oder im Umfang geändert werden, z.B. mit Unfallschutz, damit das Gerät auch nach einem Sturz repariert wird. Maximal lässt sich die Garantie auf 36 Monate mit Vor-Ort-Service erweitern, was bedeutet, dass der Techniker im Falle eines Defekts das Gerät zu Hause repariert oder austauscht. Akku Acer AS11A3E .
Als 15-Zoll-Gerät hat das IdeaPad 310-15IKB eine Chiclet-Tastatur in voller Breite verbaut, d.h. sie ist mit einem dedizierten Nummern-Block ausgerüstet. Alle Tasten haben ihre volle Größe. Nur im Pfeiltastenbereich gibt es eine Abweichung, da die Pfeiltasten die selbe Größe haben wie die normalen Buchstaben- und Zifferntasten. Dadurch ist die rechte Shift-Taste deutlich verkleinert. Benutzt man diese öfters, dann kann das durchaus gewöhnungsbedürftig sein und zu Tippfehlern führen.

Die Tasten haben einen ausreichenden Hub und bieten ein durchaus angenehmes Tippgefühl, Lenovo wird seinem Ruf, was Tastaturen angeht, auch hier weitestgehend gerecht, auch wenn das IdeaPad von ThinkPad-Qualitäten natürlich weit entfernt ist. Was die gefühlte Qualität der Tastatur hilft: Sie biegt sich beim normalen Tippen nicht durch. Erst bei heftigem Tippen bzw. gezieltem Druck auf die Tastatur biegt sich diese etwas, im Vergleich zu anderen günstigen Notebooks ist das 310-15IKB in diesem Bereich aber nicht schlecht aufgestellt.

Das TouchPad des Testgeräts ist in der selben metallartigen Kunststoff-Oberfläche wie der Rest der Handballenauflage gehalten. Sie ist ausreichend glatt, sodass die Finger über die Oberflächen gleiten können, ohne ständig hängenzubleiben. Das Ansprechverhalten und die Präzision des TouchPads gehen in Ordnung, könnten aber besser sein, so gut wie ein mit Microsofts Precision-TouchPad ausgestattetes Gerät oder gar ein Macbook ist das IdeaPad definitiv nicht. Zwei-Finger-Scrollen funktioniert relativ gut, das Scrollen mit zwei Fingern ist dagegen eher ruckelig.

Es handelt sich nicht um ein ClickPad. Statt in die Oberfläche integrierte Tasten verbaut Lenovo eine Tastenwippe, also eine einzelne Taste, die sich auf beiden Seiten drucken lässt. Leider ist das eher eine schlechte Lösung, zum einen, weil man nur ganz rechts und links außen wirklich gut drücken kann. Zum Anderen, weil die Tastenmechanik nicht gerade toll ist, die Clicks fühlen sich hart und hören sich hohl an. Hier hätte man entweder auf ein ClickPad oder ordentliche, dedizierte Maustasten setzen sollen, statt auf diese Kompromisslösung, die niemanden zufriedenstellt.
Lenovo verbaut im IdeaPad 310-15IKB ein Full-HD-Display (1.920 x 1.080). Dieses basiert auf der kostengünstigen TN-Technologie, was signifikante Abstriche in der Bildqualität gegenüber teureren IPS-Panels bedeutet. Die Oberfläche des Displays ist glänzend. Das glänzende FHD-Display ist die einzige Displayoption, die Lenovo für das IdeaPad anbietet, ein mattes Display oder ein Display mit höherer oder niedrigerer Auflösung sind nicht erhältlich. Akku Acer AS10B5E .

Das Display bleibt von der Helligkeit her deutlich hinter den Werten zurück, die man anno 2016 eigentlich von einem Notebook erwarten könnte, wenn dieses zumindest mehr als 300 Euro kostet. 188 cd/m Maximalhelligkeit, ein schwaches Ergebnis. Zumindest ist die geringe Helligkeit gleichmäßig über das Display verteilt, die Ausleuchtung von 95 % ist sehr gut. Auch ist keinerlei Backlight-Bleeding zu beobachten, genauso wenig wie PWM-Flimmern.

In diesem Preissegment sieht es mit besseren Displays relativ mau aus. Aus eigenem Hause macht das IdeaPad 510-15IKB dem Testgerät Konkurrenz, dieses ist nur für etwa 560 Euro als Einstiegsmodell nur geringfügig teurer und bietet ein IPS-Display. Ansonsten muss man für IPS Displays oft etwas mehr bezahlen. Beispiele sind das Dell Inspiron 15-5559 oder das Acer Aspire V15 Nitro VN7-572G, für die man allerdings mindestens 700 Euro aufbringen muss. IPS-Displays sind für gewöhnlich auch deutlich heller, was sich im Vergleich auch bestätigt. Auch hat das Acer Aspire E5-774 ein sogar deutlich helleres TN-FHD-Display. Zumindest ist das hier benutzte Display besser als das noch schlechtere Display im Vorgängermodell, das sagt aber nicht viel aus.
Der gemessene Kontrast von 661:1 ist für ein TN-Display tatsächlich nicht übel. Subjektiv liefert das Display aber ein eher blasses Bild und Schwarz sieht eher aus wie dunkles Grau. Unkalibriert zeigt das Display zudem einen leichten Blaustich, ein häufiges Phänomen bei TN-Displays.

Die Farbraumdarstellung ist typisch für ein günstiges Panel. Sie ist unterirdisch schlecht. Dass jemand Bildbearbeitung mit dem Gerät betreiben, ist aber auch generell eher unwahrscheinlich.
Die Kombination aus glänzendem Display und geringer Helligkeit bedeutet, dass man die Benutzung im Außenbereich eher vergessen sollte. Für Innenräume ist das Display gerade so noch ausreichend.
Die Blickwinkel, die das FHD-TN-Display abliefert, entsprechen der typischen TN-Qualität. Zumindest von der Seite sind die Blickwinkel relativ in Ordnung, aber von oben oder von unten betrachtet invertieren und verblassen die Farben sehr schnell. Hier wäre ein IPS-Display eindeutig besser gewesen.
Das IdeaPad 310-15IKB wird in Deutschland in vier verschiedenen Varianten verkauft. Drei davon enthalten den selben i5-Prozessor, der auch in unserem Testgerät verbaut ist. Das vierte Modell im Bunde enthält den schnelleren i7-7500U.

Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal zwischen den verschiedenen Modellen ist die GPU: Zwei der vier Modelle sind mit der Nvidia GeForce 920MX ausgestattet, die anderen beiden, wie dieses Testgerät, enthalten ausschließlich die integrierte Intel-GPU. Akku Acer AS07B31 .

Ansonsten sind vor allem der RAM sowie das verwendete Speichermedium verschieden: Drei der vier Modelle sind mit einer 1-TB-SSD sowie einer 128-GB-SSD (im Laufwerksschaft) ausgestattet, eines enthält eine 256-GB-SSD und hat ein optisches Laufwerk. Zwei der Modelle sind mit 8 GB RAM und zwei mit 12 GB ausgestattet.

Der RAM entspricht dem DDR4 Standard. In unserem Modell sind 8 GB verbaut, 4 GB sind auf dem Mainboard verlötet, die anderen 4 GB befinden sich als Speichermodul verbaut unter der größeren Wartungsklappe. Maximal ist der Speicher somit auf 20 GB aufrüstbar (4 GB verlötet plus ein 16 GB DDR4 Modul).

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Martes, Noviembre 29th, 2016

Dells neues XPS 13 mit dem Kaby-Lake-i5 und dem Full-HD-Bildschirm überzeugt mit extrem langen Akkulaufzeiten, toller Leistung und hervorragender Ergonomie. Lediglich der Bildschirm bleibt ein wenig hinter den hohen Erwartungen zurück.
In der nun vierten Generation ist das Dell XPS 13 kein Unbekannter mehr. Viel wurde bereits geschrieben über das erfolgreiche Notebook, und es gibt viel Positives zu berichten. Im Zuge des Trends zu immer dünneren Notebooks wollte auch Dell ein dünnes System anbieten, ging mit dem InfinityEdge Display aber noch einen Schritt weiter und verkleinerte auch die Stellfläche. Zusätzlich zu den praktischen Aspekten – der Laptop ist kleiner als so manches 12,5-Zoll-Gerät – ist das Gehäuse auch extrem stabil, durchdacht und bietet ein überaus ansprechendes Design.

Vor etwas mehr als einem Monat haben wir bereits das XPS 13 9360 mit dem QHD+-Panel sowie dem Kaby Lake i5-7200U unter die Lupe genommen; einige Monate davor das XPS 13 9350 2016 FHD mit dem Vorgänger-Prozessor i7-6560U. Unser heutiges Testgerät ist quasi eine Kombination aus diesen beiden Konfigurationen mit dem Full-HD-Panel/i5-7200U-Prozessor. Es ist daher spannend, die Leistung, die Akkulaufzeit und andere Aspekte mit den bereits getesteten Modellen zu vergleichen. Zudem nehmen wir noch die beiden Alu-Boliden HP Spectre 13 sowie Asus Zenbook UX330UA in den Vergleich auf.
Aktuell bietet Dell insgesamt 11 verschiedene Modelle des XPS 13 an. Dazu gehören 8 Windows Modelle (Silber + Gold) sowie 3 Linux Versionen. Die kleinste Version mit einem Kaby-Lake-i5-Prozessor, 8 GB RAM, 128 GB großer SSD und dem Full-HD-Panel startet bei 1.249 Euro, während das Top-Modell (Core i7, 16 GB RAM, 1-TB-SSD, QHD+ Touch) für 2.099 Euro erhältlich ist. Für das goldene Modell verlangt Dell übrigens einen Aufschlag von 70 Euro. Bei dem Testgerät handelt es sich um ein US-Modell mit i5-7200U, 8 GB RAM und einer 256-GB-SSD. Diese Version wird im deutschsprachigen Raum für 1.399 Euro angeboten. Da sich das Gehäuse nur minimal von den anderen Modellen unterscheidet, werden wir in diesem Artikel nicht alle Sektionen ansprechen. Die entsprechenden Informationen sind in den vorherigen Testberichten verfügbar.Akku Dell Latitude E5420 .
Im Vergleich zum QHD+-Modell mit Cornings Gorilla Glass Touchscreen (1,31 kg) ist die FHD-Version mit nur 1,23 kg minimal leichter. Mittlerweile gibt es aber auch schon leichtere Geräte, beispielsweise das Lenovo IdeaPad 710S-13ISK und das HP Spectre 13 mit jeweils 1,16 kg oder auch das Asus Zenbook mit 1,2 kg. Allerdings sind diese Unterschiede in der Praxis kaum zu spüren. Mit 15 mm an der dicksten Stelle gehört das XPS 13 zu einem der “dicksten” ultramobilen Laptops. Kein anderes 13-Zoll-System kommt an die rund 10 Millimeter des HP Spectre 13 heran, doch die meisten Konkurrenten liegen bei etwa 13 Millimetern. Für den Transport ist jedoch die Stellfläche deutlich wichtiger, und hier kann das XPS 13 seine Stärken ausspielen.
Keine Veränderungen bei den Anschlüssen: Das XPS 13 bietet einen Thunderbolt-3-Anschluss – der gleichzeitig als USB-C-3.1-Anschluss fungiert – und zwei reguläre USB-3.0-Anschlüsse. Obwohl es sicherlich eine gute Idee ist, noch reguläre Typ-A-USB-Stecker zu verbauen, ist das HP Spectre (1x USB-C Gen. 1 + 2x USB-C Gen. 2 samt TB3) etwas besser für die Zukunft gerüstet. Auf einen traditionellen Videoausgang muss man beim XPS 13 allerdings verzichten, weshalb man für den Anschluss eines externen Monitors auf die DisplayPort-Funktionalität des Thunderbolt-3-Anschlusses (via Adapter, mit 4K-Unterstützung) ausweichen muss.
Mit Transferraten von mehr als 250 MB/s (Lesen) in Verbindung mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro UHS-II übertrifft das XPS 13 die meisten Konkurrenten. Bei dem Kopieren von Bilddateien ist das Testgerät mit durchschnittlich 108 MB/s interessanterweise aber etwas langsamer als das Dell XPS 13 9360 QHD+ i7-7500U, welches mit demselben Kartenleser auf 128 MB/s kam.
Der WLAN-Standard 802.11ac (2×2) sowie Bluetooth 4.1 werden von dem WLAN-Modul Killer 1535 zur Verfügung gestellt – eine interessante Neuerung für das aktuelle XPS 13. Auch in diesem Fall liegt unser Testgerät etwa 20 Prozent hinter dem Dell XPS 13 9360 QHD+ i7-7500U mit demselben Modul. Insgesamt sind die Ergebnisse mit Übertragungsgeschwindigkeiten von mehr als 500 Mbit/s (Linksys EA8500) aber dennoch sehr gut. Weitere Information zu der WLAN-Karte von Killer sind in unserem gesonderten Artikel verfügbar.
Da wir uns das Innenleben des XPS 13 schon einige Male angesehen haben, nehmen wir das System nicht noch einmal auseinander. Weitere Bilder und Informationen sind in dem folgenden Testbericht verfügbar.

Dell liefert das XPS 13 mit einer einjährigen Herstellergarantie aus. Dieser Zeitraum kann gegen Aufpreis verlängert werden. Ein Upgrade auf einen dreijährigen Vor-Ort-Service schlägt mit 250 Euro zu Buche, während ein Unfallschutz für den gleichen Zeitraum noch einmal weitere 69 Euro kostet. Akku Dell Latitude E5520 .

Über die Tastatur haben wir bereits in den vorherigen Tests ausführlich berichtet. Bei unserem aktuellen Testgerät ist uns allerdings die Leertaste aufgefallen, die nicht unseren Erwartungen für die ansonsten sehr gute Eingabe entspricht. Ein Druck auf den mittleren Bereich führt zu einer Kippbewegung nach vorne, fast so, als wäre die Taste an der vorderen Kante befestigt. Der Anschlag ist in diesem Bereich auch dumpfer und vermittelt weniger Rückmeldung, die Eingaben wurden aber dennoch zuverlässig registriert.
Die meisten Nutzer werden das InfinityDisplay mit den extrem schmalen Rahmen bereits kennen. Subjektiv gefällt uns der Bildschirm mit satten Farben und nur ganz leichtem Screen Bleeding an den Rändern. Dell verwendet erneut CABC (Content Adaptive Brightness Control – eine Erklärung steht hier zur Verfügung), es ist also gar nicht so leicht, vernünftige Messergebnisse zu erhalten.

Dell bietet das matte FHD-Display (1.920 x 1.080 Pixel) für die Einsteigermodelle an, wobei gleichzeitig die Speicherausstattung auf 256 GB und 8 GB RAM begrenzt ist. Das spiegelnde QHD+-Panel ist hingegen den teureren Versionen vorbehalten. Eine der größten – und leider negativen – Überraschungen war die Leistung des FHD-Panels in unserem Testgerät. Laut unseren Tools verwendet Dell das IPS-Display Sharp SHP1449 LQ133M1 (13,3 Zoll) nicht nur für die i5-Version, sondern auch für das FHD-i7-Modell des XPS 13.
Die unterschiedlichen Messergebnisse für das Testgerät und das XPS 13 mit der Kombination FHD/i7 in Hinblick auf die Helligkeit (325 cd/m² vs. 350 cd/m²) und den Kontrast (1801:1 vs. 2265:1) lassen sich durch normale Variationen der Panels und dem zuvor erwähnten CABC erklären, welches leider ein durchgehendes Problem bei dem XPS 13 und dem XPS 15 mit InfinityEdge-Displays ist. Bei der Farbraumabdeckung gibt es jedoch einen großen Unterschied: Für das Testgerät ermitteln wir nur 73 Prozent sRGB, während das XPS mit dem älteren i7-Prozessor fast 100 % abdeckte.

Es ist schade, dass die Helligkeit des neueren FHD-Displays nicht an das erste XPS 13 FHD von Anfang 2015 herankommt, welches 405 cd/m² erreichte.

Hinweis: Aktuell können wir die unterschiedlichen Farbraumabdeckungen zwischen den eigentlich identischen Bildschirmen nicht erklären. Wir werden das Verhalten bei zukünftigen Modellen des XPS 13 weiter beobachten.
Für eine genauere Analyse der Farbdarstellung kommen die Software CalMAN 5 und ein Kolorimeter zum Einsatz. Mit durchschnittlichen DeltaE-Abweichungen von 6,7 für die Graustufen und 7,4 für die Farben fällt das XPS 13 ein wenig hinter die Konkurrenz zurück. Hier liegt das HP Spectre 13 mit Abweichungen von weniger als 3 deutlich vor den anderen Subnotebooks. Das Panel lässt sich ordentlich kalibrieren, und die durchschnittlichen Abweichungen fallen auf knapp über 3, doch Orange/Gelb bleibt ein Ausreißer mit einem DeltaE von fast 7. Vor der Kalibrierung konnten wir zudem einen leichten Blaustich erkennen. Für die Fotobearbeitung eignet sich das HP Spectre 13 am besten – nicht nur wegen der genauesten Farben, sondern auch der fast vollständigen sRGB-Abdeckung. Für alltägliche Aufgaben ist das XPS 13 aber definitiv gut gewappnet. Akku Dell Latitude E6220 .
Trotz der verringerten Helligkeit im Vergleich zu dem letztjährigen FHD-Modell ist die Outdoor-Tauglichkeit ordentlich. Im Schatten gab es überhaupt keine Probleme, und auch an einem bewölkten Tag konnten wir immer eine geeignete Displayposition finden. Selbst sehr helle matte Bildschirme können direkte Sonneneinstrahlung in der Regel nicht kompensieren. Dass man auf unserem Testgerät in diesem Fall kaum noch etwas erkennen kann, ist also nicht weiter überraschend.
Erwartungsgemäß fällt die Blickwinkelstabilität des IPS-Displays sehr gut aus, und selbst aus extremen Winkeln kommt es nicht zu Farbveränderungen oder gar Invertierungen. Man kann noch alles lesen, auch wenn die Helligkeit in diesem Fall natürlich etwas abfällt. Dennoch können auch mehrere Personen problemlos auf den Bildschirm schauen. Hier hat das matte Full-HD-Panel auch einen Vorteil gegenüber dem QHD+-Pendant, denn Reflexionen sind kein großes Problem.
Dell bietet das XPS 13 in Deutschland aktuell mit zwei verschiedenen Kaby-Lake-Prozessoren an: Core i5-7200U und Core i7-7500U. Jedes Modell verfügt über mindestens 8 GB LPDDR3-RAM. Die größeren SSDs mit 512 GB bzw. 1 TB Speicherkapazität und 16 GB Arbeitsspeicher sind allerdings den Modellen mit dem Core i7 vorbehalten. Der i5 ist mit Full-HD oder QHD+ erhältlich, der i7 nur mit QHD+.
Laut unseren synthetischen Cinebench Tests liegt der Kaby Lake Dual-Core i5-7200U (2,5-3,1 GHz) insgesamt auf dem Niveau des alten i7-6500U im HP Spectre 13 oder dem Asus Zenbook UX330UA. Das ist eine gute Nachricht, denn der i5-7200U konnte bei unserem ersten des neuen XPS 13 mit dem QHD+-Panel nicht sein volles Potenzial ausschöpfen. Der aktuelle Intel Core i7-7500U im Dell XPS 13 9360 QHD+ ist nur etwa 10 Prozent schneller, kostet aber 100 Euro mehr. Insgesamt liegt der neue i5-7200U etwa 6-10 Prozent vor dem alten i5-6200U.

In einem früheren Test bemerkten wir, dass auf dem XPS 13 nur zwei Energieprofile installiert waren – Dell und Ausbalanciert. Das trifft auch bei unserem aktuellen Gerät zu. Um die Leistung und die Akkulaufzeit dennoch vernünftig miteinander vergleichen zu können, haben wir die restlichen Profile in der Registry aktiviert.
Die Benchmarks der PCMark Reihe helfen uns bei der Bewertung der generellen Systemleistung. Das XPS 13 schlägt sich hier sehr gut und liegt auf dem Niveau des HP Spectre 13 mit dem i7-6500U. Lediglich das Lenovo IdeaPad 710S-13ISK mit dem Dual-Core Intel Core i7-6560U und der integrierten Intel-Iris-540-GPU liegt in manchen Tests bis zu 10 Prozent vorne.

Subjektiv arbeitet das System dank der leistungsstarken CPU und der flinken SSD sehr schnell. Während unseres Testzeitraums konnten wir auch keine ungewöhnlichen Probleme oder Leistungseinbrüche feststellen.
Wie schon bei dem XPS 13 mit dem QHD+-Display wurde unser XPS 13 mit einer 256 GB großen NVMe-SSD von Toshiba ausgeliefert. Die früheren Modelle – beispielsweise das XPS 13 9350 2016 (FHD, i7-6560U) – waren noch mit Laufwerken von Samsung bestückt. Die 128-GB-Version des XPS 13 nutzt übrigens immer noch das langsamere AHCI-Interface und nicht NVMe-PCIe, die Leistung der Speicherlösung wird also vermutlich deutlich geringer ausfallen. Akku Dell Latitude E6500 .

Leistungstechnisch sollte das Laufwerk also auf dem Niveau des XPS 13 QHD+ liegen, doch unser Testgerät fällt in den Benchmarks etwas zurück. Der Unterschied ist allerdings nicht riesig und dürfte im Alltag keine Rolle spielen, da die Ergebnisse auch immer ein wenig von der Anzahl der Hintergrundprozesse abhängen.

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Miércoles, Noviembre 23rd, 2016

Apple speckt das MacBook Pro 15 radikal ab und bringt es auf ein Gesamtgewicht von rund 1,8 Kilogramm bei einer Dicke von gerade einmal 16 Millimetern. Damit wird das Arbeitstier, das ehemals sogar Kunden des 17-Zoll-Pro übernommen hatte, sogar zur echten Option für bisherige MBP-13-User.
Ohne Zweifel gehörte die Show bei der Vorstellung der neuen MacBook-Pro-Modelle Ende Oktober dieses Jahres (wir berichteten) der neuen Touch-Bar, einer berührungssensitiven Display-Leiste im oberen Bereich der Tastatur, die nunmehr die Aufgaben der Funktionstasten übernimmt und zahlreiche Funktionen einnehmen kann, dabei von der jeweils ausgeführten Software dynamisch gesteuert wird. Anders als der kleinere 13-Zoll-Kollege Apple MacBook Pro 13 Late 2016 (hier im Test), ist das 15-Zoll große MacBook Pro ausschließlich mit Touch-Bar verfügbar.
Egal was man von einem Touch-Display in der Tastatur nun halten mag, Fakt ist, dass Apple das MacBook Pro 15 im Vergleich zum Vorgänger nochmal spürbar dünner und leichter gemacht hat und hier dem MacBook 13 aus 2015 (1,6 kg, 18 mm) schon gefährlich nahe kommt. Fraglich ist dabei, ob einerseits das radikale Vorgehen bei den Ports, die nun ausschließlich auf vier Thunderbolt-Schnittstellen und einem Headset-Anschluss bestehen, sowie das Schrumpfen des Akkus von 100 Wh beim Vorgänger auf jetzt 76 Wh die Vorteile der Abspeckkur wieder auffrisst.
Bei unserem Testgerät handelt es sich abermals um ein Produkt aus einer regulären Online-Bestellung im Apple Store (kein Pressesample). Im folgenden Artikel werden wir Schritt für Schritt unsere Ergebnisse teilen und diesen laufend aktualisieren.
Im Vergleich zum Vorgänger aus 2015 ist zu erkennen, dass sich das neue MacBook Pro sowohl in der Dicke (minus zwei Millimeter) als auch in den übrigen Abmessungen etwas verkleinert hat. Der Abstand zum aktuellen MacBook Pro 13 beträgt rund 400 Gramm beim Gewicht, gerade einmal einen Millimeter in der Dicke und etwa 30-40 Millimeter in der Länge bzw. Breite des Gerätes.
Wie schon bei den Vorgängern bleibt die Auflösung des 15,4 Zoll großen Retina-Displays mit 2.880×1.800 Pixel unverändert. Zugelegt hat man, verglichen mit dem Vorgängermodell aus 2015, bei der Displayhelligkeit. Im Schnitt strahlt der Bildschirm nun mit 465 Candela, das ist ein Zuwachs von immerhin 32 %. Auch beim Kontrast (1464:1) kann Apple zulegen. Das kürzlich getestete MacBook Pro 13 (Late 2016) verfügt über eine etwas helleres Display, das gleichzeitig aber einen geringeren Kontrast aufweist. Akku HP Pavilion dv6500 .
Auch die Farbwiedergabe ist im Auslieferungszustand sehr gut. Der DCI P3 Farbraum wird laut Calman (mit einer eher einfachen Messung von 6 Farben) fast vollständig abgedeckt. Die Farbabweichungen sind mit durchschnittlich 1.4 und maximal 3 sehr gering. Das Display sollte sich also gut für Grafiker und Photographen eignen.
Markantester Unterschied zwischen dem aktuellen Apple MacBook Pro 13 und dem hier vorliegenden 15-Zoll-Modell ist in Sachen Performance der Einsatz von Intel Quadcore-Prozessoren und dedizierten Grafikkarten von AMD (Radeon Pro 450, 455 oder 460), während im 13-Zoller ULV Dualcore Prozessoren mit integrierter Intel Iris Grafik zur Wahl stehen. Das MacBook Pro 15 kommt in jedem Fall mit 16 GB Arbeitsspeicher (13-Zoll: optional auch mit 8 GB) und wahlweise 256 GB, 512 GB, 1 TB oder 2 TB SSD.

Allein zufolge der oben genannten Hardware-Optionen bewegt sich der Preis für das Apple MacBook Pro 15 Late 2016 zwischen 2.699 Euro in der Einstiegskonfiguration und satten 4.999 Euro in der höchst möglichen Ausstattungsvariante.

Apple setzt im MacBook Pro 15-inch auf Quadcore Prozessoren von Intel, und zwar auf Exemplare der Skylake-Generation. Kaby-Lake-Chips gibt es bislang nur als Zweikern-ULV-Prozessoren, leistungsstärkere Varianten sind erst im kommenden Jahr zu erwarten, sprich dürften erst im nächsten Refresh in rund einem Jahr in die MacBook-Pro-Laptops kommen. Der User hat vorerst die Option hier zwischen drei verfügbaren Modellen zu wählen: 2,6 GHz, 2,7 GHz und 2,9 GHz. Dahinter verbergen sich die CPU-Modelle mit der Bezeichnung i7-6700HQ, i7-6820HQ und i7-6920HQ. Detaillierte Informationen zu den Chips finden Sie auf unseren entsprechenden Detailseiten.

Die Analyse unserer ersten Benchmarks zeigt, dass das neue MacBook Pro im Cinebench R15 Single-Rendering-Test auf Niveau des abgelösten MBP mit Skylake i7-4870HQ CPU. Im Multi-Core Rendering-Test kann selbige um 12 % distanziert werden. Absolut gesehen liegen die ermittelten Ergebnisse inmitten des Feldes aller getesteten 6700HQ-Prozessoren.
Klar ersichtlich wird im Cinebench R15 Multi-Test auch der Vorteil im Vergleich zum aktuellen Apple MacBook 13: Plus rund 115 %.
Obwohl die 256 GB SSD im MacBook Pro 15 verlötet ist, scheint es sich um das selbe Modell wie die steckbare Variante im kleinen 13-Zoll-MacBook-Pro ohne Touchbar zu handeln. Beide Benchmarks von Blackmagic und AJA ergeben vergleichbare Werte. Verglichen mit der Konkurrenz aus dem Windows Lager kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen und zählt bei den sequentiellen Raten zu den Top SSDs.
In der Einstiegskonfiguration kümmert sich die neue Radeon Pro 450 gemeinsam mit der integrierten Intel HD Graphics 530 um die Bildausgabe. In Windows ist hier wie bisher nur die Radeon Grafikkarte verfügbar, macOS schaltet dynamisch je nach Anforderung um. Wie dies genau funktioniert, ist nicht bekannt (wahrscheinlich durch Multiplexer wie vor Optimus bzw. Enduro). Akku HP Pavilion dv9000 .

Im Unigine Valley Grafikbenchmark zeigt die Radeon Pro 450 ihre Leistungsfähigkeit und positioniert sich 63% vor der Intel Iris 540 im kleinen MacBook Pro 13. Windows Notebooks mit Quadro M1000M (950M) bzw. M2000M (960M) erreichen bei uns vergleichbare OpenGL Ergebnisse.

Throttling der Grafikleistung im Unigine Valley Benchmark konnten wir nicht festellen. Die GPU bleibt bei etwa 70°C gut temperiert und schaffte in einem erneuten Durchlauf im aufgewärmten Zustand sogar einen leicht höheren Score.
Das neue MacBook Pro 15 verfügt über zwei Systemlüfter, die sich die Aufgabe der Abführung der Überschusshitze im Inneren teilen. Wir beobachten, dass beide Lüfter mit einer Drehzahl von 2160 bzw. 2000 Umdrehungen pro Minute (rpm) stets aktiv sind, auch ohne Last. Subjektiv sind sie sehr leise und nur in absolut ruhigen Umgebungen ab einem Abstand von weniger als 50 Zentimeter wahrzunehmen. Obwohl die Frequenz sehr angenehm ist, ist dies doch ein deutlicher Rückschritt. Bis jetzt waren Apple Notebooks immer unhörbar ohne Last.
In unseren ersten Benchmarktests (Unigine Valley) für rund 15 Minuten halten wir eine Lüfterdrehzahl von 3200 bis 3400 (rechts) und 3500 bis 3600 (links) fest. Auch hier kann die Geräuschkulisse als gut hörbares Luftrauschen beschrieben werden, frei von auffälligen Frequenzen. Hier messen wir relativ leise 35,9 dB. Die Anpassung der Drehzahl passiert stufenlos. Daher wechselte die Frequenz im Valley Benchmark auch immer etwas zwischen den angegebenen Grenzen.

Die theoretisch maximale Drehzahl von 5927 rpm (links) und 5489 rpm (rechts) konnten wir bisher nicht erreichen in der Praxis. Theoretisch kann das Kühlsystem jedoch dadurch bis zu 50 dB laut werden.
Auf den Bildern des Teardowns von iFixit kann man gut das Kühlkonzept des MBP 15 erkennen. Zwei Lüfter sind über eine einzelne Heatpipe miteinander verbunden die wie ein Brücke über die mittig platzierten Hauptkomponenten (CPU und GPU) läuft.
Mit dem MacBook 12 hat Apple, auch wenn man es ob der Größe kaum glauben mag, eine Referenz in Sachen Audiowiedergabe geschaffen. Die bereits subjektiv erstklassige Audiowiedergabe wird durch unsere Aufzeichnung der Geräuschcharakteristik bestätigt: Das Apple MacBook Pro 15 liefert einen durchgehend etwas höheren Pegel als das MacBook 12 (sprich ist lauter), zeigt auf der anderen Seite aber einen etwas weniger linearen Verlauf. Die zwei sichtbaren Peaks im Chart gehen auf die verwendeten Speaker zurück (2×2). Insgesamt aber eine hervorragende Leistung – besonders im Hinblick auf die geringe Gehäusedicke.
Fassen wir unsere ersten Eindrücke und Ergebnisse zusammen: Wie erwartet finden wir ein sehr hochwertig anmutendes Gerät vor, das mit dem großen Force Touch Touchpad in puncto Eingabe abermals die Messlatte definiert. Die vieldiskutierte Touch-Bar liefert bislang einen sehr guten Eindruck ab, muss sich aber erst in zahlreichen Anwendungsszenarien beweisen. Sehr gut gefallen auch die Lautsprecher, wo Apple ebenso die hohen Erwartungen trifft. Akku HP Pavilion dv6700 .

Auf der Contra-Seite steht ganz klar der Preis. Bereits in der kleinsten, von uns hier getesteten, Ausstattung liegt das Apple MacBook Pro 15 (Late 2016) bei satten 2.699 Euro. Für ein Multimedia-Notebook mittlerer Leistungsfähigkeit ist dies eine starke Ansage, auch wenn hier dann auch eine etwas schnellere 2,6 GHz CPU beinhaltet ist.

Unerfüllt bleibt der Wunsch nach einem im Idle-Betrieb lautlosem Laptop und natürlich eine Hand voll aktuellen Standardports wie HDMI und USB Type-A.

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Domingo, Noviembre 20th, 2016

Letzten Monat hatten wir das GT73VR mit 1080p-Auflösung und GTX-1070-Grafikkarte im Test und waren von seiner Leistung und Verarbeitung begeistert. Das teurere 4K-UHD-Modell mit GTX 1080 ist noch besser, doch es geht in puncto Kontrast und Farben einige Kompromisse ein.
Das MSI GT73VR gehört zu unseren Top-Gaming-Notebooks mit Pascal Grafik, die aktuell verfügbar sind. Unser ursprünglicher Test zum GT73VR 6RE lobte Gesamtqualität, Leistung und Wartbarkeit des Notebooks sowie seine GTX-1070-GPU und sein 120 Hz/5 ms FHD-Display. Für weitere Bilder und Details zu Hardware und Software verweisen auf den Testbericht.

Unser zweites GT73VR Modell von heute ist das 6RF mit der noch leistungsstärkeren GTX 1080 und einem höher auflösenden 4K-UHD-Panel. Wir wollen herausfinden, welchen Einfluss die schnellere GPU auf Kerntemperaturen und Geräuschemissionen hat und ob das 4K-UHD-Panel in Anbetracht dessen, dass es einige Features der 1080p-Option vermissen lässt, wirklich die Investition wert ist.
Nur wenig ist an Design und Chassis des GT73VR-Desktop-Replacement nicht gefällig. Es handelt sich um eines der dicksten und schwersten 17-Zoll-Gaming-Notebooks, die derzeit verfügbar sind, wobei die bemerkenswerte dampfgekühlte Asus-G752-Serie noch größer und schwerer ist. MSI nutzt den großen Platz im Inneren weise, wobei die Basiseinheit dennoch ausgezeichnet starr ist.

Ebenso ist die Verarbeitung ausgezeichnet. Unbeabsichtigte Spalten zwischen den verschiedenen Materialien gibt es nicht. Die Lüftergrille an der Rückseite ist steif, und die Kanten des Innenrahmens liegen anders als beim neuen Clevo Design bzw. dem GT72S fest um den Bildschirm. Ein bemerkenswerter Schwachpunkt des Notebooks ist vielleicht die Wartungsklappe an der Unterseite, die wegen der zahlreichen Lüftergrille und des großen leeren Platzes zwischen ihr und den darunterliegenden Komponenten nachgibt und etwas knarrt. Dagegen sind die Unterseiten des Asus G752 und der Eurocom Serie steifer.
Alle wichtigen Schnittstellen einschließlich HDMI, mDP, Thunderbolt 3 und vier Audio-Ports sind vorhanden. Störend ist die Positionierung der Ports an der Rückseite, denn diese sind schwer zu erreichen, und der HDMI-Port selbst steht verglichen mit den meisten anderen Notebooks kopfüber. Anders als beim Asus G701VO und dem neuesten Aorus X5 v6 Modell nutzt das GT73VR HDMI 1.4 statt 2.0.
Die Leseraten des SD-Kartenlesers betragen gemessen mit unserer Toshiba-Exceria-Pro-UHS-II-Testkarte durchschnittlich zirka 210 MB/s. Das ist etwas langsamer als beim Asus G701VO und dem Eurocom Sky X7E2, jedoch deutlich schneller als beim MSI GS73VR. Das Übertragen von 1 GB Fotos vom Leser auf den Desktop benötigt zirka 6,5 Sekunden.
WLAN wird durch ein Killer 1535 M.2-Modul mit einer theoretischen Übertragungsrate von bis zu 867 Mbps zur Verfügung gestellt. Zu den besonderen Merkmalen gehören DoubleShot Pro, zur gleichzeitigen Nutzung von Kabelverbindung und WLAN-Verbindung und MU-MIMO und Beamforming für Router, die diese unterstützen. Für weitere Details zur Leistung verweisen wir auf unseren Spezial-Testbericht zur Killer 1535.Akku Dell Vostro 3500 .

Zu den mitgelieferten Extras gehören eine Garantiekarte, eine Kurzanleitung, ein Nvidia Aufkleber, ein Reinigungstuch und eine Treiber-Utility-DVD. Um Letztere verwenden zu können, benötigt man natürlich ein externes DVD-Laufwerk. Zum Vergleich: Clevo Wiederverkäufer wie Eurocom ermuntern Endverbraucher zu Veränderungen am System, indem sie zusätzliche Schrauben, Polsterung und sogar Thermo-Paste mitliefern. MSI verkauft eine Reihe von Markenzubehör für die G-Serie wie beispielsweise Rucksäcke, Mauspads und mehr.

Das MSI System lässt sich einfach warten. Dazu müssen nur fünf Kreuzschlitzschrauben gelöst werden. Die massive Kühllösung nimmt den meisten Platz ein, während der Akku in Anbetracht des Strombedarfes des Notebooks überraschend klein ist. Die passive Heatsink über den drei M.2-Slots ist ein weitere gute Charakteristik, denn die M.2.-Laufwerke können ziemlich warm werden, da sich der einzige 2,5-Zoll-SATA-III-Schacht direkt über ihnen befindet. Zugriff auf die letzten beiden SODIMM-Slots unterhalb des Motherboards erfordert eine weitergehende Zerlegung.

MSI bietet als Standard eine beschränkte Zwei-Jahres-Garantie bei Neukäufen ihrer G-Serien-Notebooks. CUKUSA deckt veränderte Komponenten, die durch den Wiederverkäufer installiert wurden, einschließlich SODIMM-Modulen und internen Speichergeräten, für bis zu 3 Jahre ab.
Ähnlich wie Lenovo seine AccuType Tastatur bei vielen ThinkPad Modellen verbaut, bringt die SteelSeries Tastatur eine konsistente Erfahrung in die MSI-G-Serie. Für komfortables Tippen und Gaming sind der Hubweg adäquat, das Feedback fest und die Tastatur klappert überraschend wenig. Zu den Nachteilen gehören das Fehlen von eigenständigen Makro-Tasten und individueller Beleuchtung der Tasten. Zudem kann die Beschriftung der Hilfstasten an der rechten Seite des Notebooks wegen des geringen Kontrasts zur Notebook-Oberfläche schwer zu erkennen sein.

Das Touchpad arbeitet in puncto Cursor-Steuerung und Multi-Touch-Gesten zuverlässig und zwar unabhängig davon, ob Finger langsam oder schnell gleiten. Die eigenständigen Maustasten haben einen seichten Hubweg mit solidem Feedback und lautem Klick-Geräusch. Die zum Drücken einer Taste benötigte Kraft ist weder zu hoch noch zu niedrig. Daher ist es auch über einen längeren Zeitraum angenehm, das Touchpad zu nutzen, sollte keine externe Maus verfügbar sein.
Wie sehr unterscheidet sich der 4K-UHD-IPS-Bildschirm von der FHD-TN-Option? Abgesehen von offensichtlichen Unterschieden bei der Pixeldichte gibt es tatsächlich einige weitere, und viele davon sprechen für das 120 Hz/5 ms FHD-Panel. Laut unseren Messungen hat das 4K-UHD-Panel einen niedrigeren Kontrast und messbar langsamere Reaktionszeiten. Die Farben sind vor Kalibrierung genauer als beim FHD-Panel, doch der Farbraum ist insgesamt kleiner. Eine Suche nach dem Panel-Namen AUO B173ZAN01.0 in unserer Datenbank zeigt, dass ähnliche Panels auch im GT80S und einigen Clevo Barebones einschließlich des Eurocom Sky DLX7 und Schenker XMG U727 genutzt werden. Ansonsten ist die Helligkeit von den GT73VR-6RF- und GT73VR-6RE-Modellen fast identisch.

Subjektiv leidet der matte 4K-UHD-Bildschirm von mäßiger Körnigkeit, die sehr deutlich wird, wenn ein helles, weißes Bild, beispielsweise das File-Explorer-Fenster, darstellt wird. Zudem ist bei Video-Wiedergabe mit schwarzen Balken ein mäßiges Backlight Bleeding entlang der Unterkante erkennbar.
Die Farbraumabdeckung beträgt zirka 96 Prozent und 60 Prozent von sRGB bzw. AdobeRGB. Damit ist der Farbraum deutlich kleiner als sowohl beim 1080p-Panel des GT73VR 6RE als auch beim 4K-UHD-Panel des Acer Predator 17. Gamern wird das wahrscheinlich nicht auffallen oder nichts ausmachen, doch Profi-Grafikkünstler könnten das 1080p-Modell wegen seiner etwas tieferen Farben bevorzugen. Akku Dell Vostro 3560 .

Die Farbtemperatur ist im Auslieferungszustand etwas warm. Eine Kalibrierung verbessert Farben und Graustufen, doch die eigenartige Abweichung bei der RGB-Balance würde für genauere Farben und Graustufen eine manuelle Kalibrierung der mittleren Sättigungsstufen erfordern. Der Bildschirm wurde via Dragon Center Software auf sRGB eingestellt, bevor wir unsere Spektrophotometer-Messungen durchführten. MSI True Color umfasst Preset-Modi für Gaming, Filme und Office-Anwendungen mit Schieberegeln, die das Anpassen von Farbtemperatur, Gamma, Blau-Intensität und mehr ermöglichen.
Die Lesbarkeit im Freien ist etwas schlechter als beim GT73VR 6RE, da die Texte kleiner sind und der Kontrast nicht so tief ist. Das Panel profitiert von der größeren Blickwinkelstabilität des IPS-Panels, doch die Helligkeit müsste viel höher sein, um Sonnenlicht oder helles Umgebungslicht zu bewältigen. In Innenräumen ist Lesbarkeit kein Problem.
Das GT73VR ist in wenigstens drei Modellen verfügbar, wahlweise mit GTX 1070 oder GTX 1080 und einem FHD- oder 4K- UHD-Bildschirm. Für zukünftige Ausgaben sind auch GTX-1070-SLI-Optionen in Arbeit. Das FHD-Modell (6RE) verspricht eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und eine Reaktionszeit von 5 ms, während die 4K-UHD-Option auf 60 Hz und langsamere Reaktionszeiten beschränkt ist. Der Bildschirm und die GPU sind die beiden größten Unterschiede zwischen unseren 6RF und 6RE Konfigurationen.

Dank manueller GPU-Umschaltung kann die integrierte HD Graphics 530 verwendet werden, um Strom zu sparen. Optimus ist keine Option, um die G-Sync-Fähigkeiten zu erhalten. Die meisten anderen Gaming Notebooks mit G-Sync bieten überhaupt keine Grafikumschaltung.
Die reine CPU-Leistung des i7-6820HK unterscheidet sich mit Standard-Geschwindigkeit laut den CineBench-Benchmarks nicht wesentlich vom Broadwell i7-5700HQ oder auch dem Haswell i7-4700HQ. Der anspruchsvollere i7-6700K der Desktop-Klasse ist bei Multi-Thread-Operationen zirka 30 Prozent schneller, während die Leistung bei Single-Thread-Aufgaben nahezu gleich ist. Wenn wir allerdings das System auf Turbo-Performance-Modus einstellen, behält die CPU ihre Taktrate von 4 GHz sowohl bei Single-Thread- als auch bei Multi-Thread-Last bei, während sich diese mit der High-Performance-Standardeinstellung auf 3,2 bis 3,6 GHz beläuft. Unten listen wir die CineBench Ergebnisse für beide Modi, High Performance sowie Turbo Performance, um die Unterschiede in den Ergebnisse zu zeigen. Der i7-6820HK ist im Turbo-Modus fast mit der anspruchsvolleren Desktop-Klasse-CPU Core i7-6700K mit Standard-Geschwindigkeiten gleichauf.

Für weitere technische Informationen und Benchmark-Vergleiche verweisen wir auf unsere CPU-Spezialseite zur Core i7-6820HK und unseren Testbericht zum Prozessor.
Die PCMark-Benchmarks reihen das GT73VR in der selben Liga ein wie viele seine Konkurrenten, wenn nicht etwas darunter, da unsere Konfiguration nicht mit einer NVMe-SSD ausgestattet ist. Subjektiv reagiert das System, wie von Systemen mit primärer SSD zu erwarten, sehr schnell. Der Bildschirm unseres Testgerätes flimmert hin und wieder, jedoch selten. Es könnte könnte sich hier um ein Hard- oder Softwareproblem unserer Testeinheit handeln.Akku Dell Latitude E6220 .

Das Chassis unterstützt NVMe-SSDs, doch unsere vorliegende Konfiguration ist mit zwei 1 TB SanDisk X400 SD8SN8U1T001122 SATA M.2 SSDs im RAID-0-Verbund ausgestattet – eine langsamere, jedoch billigere Lösung. Die durchschnittlichen Lese- und Schreibraten betragen knapp über 900 MB/s verglichen mit zirka 1.600 MB/s mit der Samsung SM951 NVMe SSD oder über 3.000 MB/s mit der Samsung SM951 NVMe in RAID 0.

Unsere sekundäre Seagate Festplatte mit 5.400 U/min und 2 TB ist mit einer Transferrate von 76 MB/s laut HD Tune ziemlich langsam. 7200-RPM-Laufwerke von Hitachi tendieren zu über 90 MB/s. Für weitere Vergleiche und Benchmarks verweisen wir auf unsere Tabelle an HDDs und SSDs.
3DMark zeigt keine deutlichen Leistungsunterschiede zwischen der GTX 1080 in unserem MSI Notebook und unserer Referenz-Desktop GTX 1080. Unsere Konfiguration ist zirka 20 Prozent schneller als die Eurocom X8 mit GTX 980M SLI und zirka 70 Prozent schneller als die Laptop-Version der GTX 980.

Für weitere technische Informationen und Benchmark-Vergleiche verweisen wir auf unsere GPU-Spezialseite zur GTX 1080 und unseren Testbericht zur Pascal Serie.

Die GTX 1080 wurde im gesamten Web ausführlich gebenchmarkt und getestet. Laut unseren eigenen Benchmarks laufen auf unserem GT73VR Modell die meisten (wenn nicht alle) aktuellen Titel mit 4K-UHD-Auflösung bei hohen Einstellungen oder besser. Die durchschnittliche Framerate erreicht bei den meisten Titeln nicht ganz 60 fps, allerdings ist 4K60 bei Ultra-Einstellungen sogar für die GTX 1080 unrealistisch. Glücklicherweise ist G-Sync eine Option und passt gut zu dieser GPU und Auflösung.
Wir belasten das Notebook mit Prime95 und FurMark, um potentielle Throttling-Probleme zu erkennen. Laufen beide bei ausgeschalteten Turbo-Performance- und Turbo-Fan-Modus gleichzeitig, ergeben sich Kern-CPU- und GPU-Temperaturen von zirka 70 bzw. 80 °C. Schaltet man Turbo Performance ein, erhöht sich der Kerntakt auf 4,0 GHz, und die GPU-Temperatur auf wärmere, jedoch konstante 82 °C. Auch bei der Nvidia GPU erhöht sich die Taktrate vom 1.556 MHz Basistakt etwas auf den 1.800-MHz- bis 1.900-MHz-Bereich. Der Turbo-Fan-Modus stellt beide Systemlüfter auf maximale Geschwindigkeit (~5.000 U/min) und verringert die CPU- und GPU-Temperaturen um je 15 °C. Unabhängig vom Modus drosselt das System nie, und die Kerntemperaturen erreichen auch nie 90 °C oder wärmer – selbst nicht unter extremer Last.

Im Akkubetrieb werden CPU- und GPU-Leistung beschränkt. Ein 3DMark-11-Lauf auf Akku liefert Physics- und Graphics Ergebnisse von 7.038 bzw. 2.542 Punkten verglichen mit 8.978 und 27.685 Punkten im Netzbetrieb.
Die Kühllösung besteht aus zwei ~65-mm-Lüftern und zehn Heatpipes, von welchen sieben für die GPU bestimmt sind. Das System ist vor allem verglichen mit dünneren Gaming-Laptops, bei welchen nur zwei oder drei Heatpipes üblich sind, sehr groß.

Unabhängig von der Last oder den Einstellungen sind die Systemlüfter immer mit zirka 32 dB(A) aktiv. Glücklicherweise bleiben die Lüfter bei niedriger Last wie Browsing oder Web-Surfen vorwiegend gelassen, und das Geräusch erhöht sich nur gelegentlich auf 35 dB(A).

Rechnen Sie jedoch damit, dass das Lüftergeräusch beim Gaming lauter ist als beim GT73VR 6RE mit seiner GTX 1070. Das Lüftergeräusch pulsiert zwischen 42 dB(A) und 50 dB(A) und ist unter Gaming-Bedingungen auch mit Modus automatisch nicht gleichmäßig. Dieser Bereich ist lauter als bei vielen Konkurrenzsystemen einschließlich einiger schlankerer Geräte wie dem GS73VR. Akku Dell Latitude E6520 .

Aktiviert man den Turbo-Fan-Modus, erhöht sich das Lüftergeräusch auf konstante 64 dB(A), womit es sich hier um eines der lautesten Notebooks handelt, die wir getestet haben. Andernfalls, wenn der Turbo-Fan-Modus ausgeschaltet ist, erreicht das Lüftergeräusch ein Maximum von 50 dB(A). Glücklicherweise ist dieser Modus weder beim Spielen mit Standard-Geschwindigkeit noch im Turbo-Performance-Modus notwendig.
Die Oberflächentemperaturen der MSI-GT-Serie sind wegen ihrer dicken Chassis-Designs und großen Kühllösungen für Gaming-Notebooks generell niedrig. Tastatur und Handballenablagen werden beim GT73VR niemals, auch nicht während den anspruchsvollsten Aufgaben, unangenehm warm. Die Hotspots konzentrieren sich über der obersten Tastenreihe, welche Finger und Handballen weniger wahrscheinlich berühren. Die Temperaturunterschiede zwischen dem GT73VR Modell mit GTX 1080 und dem GT73VR Modell mit GTX 1070 sind verglichen mit dünneren Gaming-Systemen wie dem GS73VR oder dem Aorus X5 v6 minimal.
Die verbauten 2.1-Dynaudio-Lautsprecher liefern für ein Gaming-Notebook eine großartige Soundqualität. Der Subwoofer selbst ist mit zirka 35 mm Durchmesser ziemlich groß, und unsere Mikrofonmessungen zeigen eine etwas bessere Bass-Wiedergabe als beim Eurocom X7E2 und dem viel dünneren MSI GS73VR. Leider sind hohe Töne unausgeglichener und könnten für bessere Qualität einiger Anpassungen mit der Nahimic-2-Software bedürfen. Unsere Messungen wurden bei maximaler Lautstärke und mit Standardeinstellungen durchgeführt.

Anders als die meisten Gaming-Notebooks sind die höherwertigen G-Serien-Modelle zur Unterstützung von Kopfhörern mit Studioqualität bis zu 122 DNR und 600 Ohm mit einem ESS Sabre Hi-Fi DAC ausgestattet.
Abhängig von Bildschirmhelligkeit und WiFi-Aktivität beträgt der Stromverbrauch im Idle-Betrieb, wenn die integrierte GPU aktiv ist, zirka 29 W bis 33 W. Rechnen Sie allerdings beim Gaming mit zirka 224 W oder über 100 W mehr als beim GT73VR 6RE GTX 1070 Modell. Bei maximaler Last, wenn sowohl Prime95 als auch Furmark im High-Performance-Modus (nicht Turbo Performance) gleichzeitig laufen, werden zirka 301 W benötigt.

Der Stromadapter ist mit bis zu 330 W spezifiziert. Daher gibt es einen kleinen Spielraum fürs Übertakten und andere angeschlossene Komponenten oder Hardware. Man beachte, dass der beim GT73VR GTX 1080 Modell mitgelieferte Stromadapter größer (~20 x 10 x 4,5 cm) und leistungsstärker ist als jener des GT73VR GTX 1070 Modells (330 vs. 230 W).
Mit knapp über drei Stunden bei realistischer WLAN-Verwendung sind die Akkulaufzeiten anderen hochwertigen 17-Zoll-Gaming-Notebooks sehr ähnlich. Beim Gaming fällt die Akkulaufzeit auf nur eine Stunde, während das Gerät im Idle-Betrieb mit Stromsparmodus und integrierter GPU zirka fünf Stunden durchhält.
4K-UHD-Bildschirm und GTX-1080-GPU sind die "ultimative" Single-GPU-Konfiguration für das aktuelle GT73VR. Die Leistung ist grotesk, und die Features sind zahlreich, doch die Nachteile gegenüber dem billigeren Modell mit FHD und GTX 1070 sind für Enthusiasten nur schwer zu ignorieren.

Erstens ist der 4K-UHD-Bildschirm auf 60 Hz limitiert und leidet unter stärkerem Ghosting als das 120-Hz/5-ms-FHD-Modell. Ebenso sind Kontrast und Farbraum schlechter als beim FHD-Panel. Zweitens wird das GTX-1080-Modell spürbar wärmer und lauter als die GTX-1070-Variante. Damit geht die höhere Grafikleistung nicht nur zulasten des offensichtlichen Preisunterschiedes. Akku Dell Precision M6400 .

Das Chassis des GT73VR gehört wegen der vielseitigen Features und der sehr leistungsstarken Kühllösung jedenfalls zu den besten unter Notebooks mit GTX 1080. Sehr schlanke 17-Zoll-Notebooks mit der gleichen GPU werden vor Jahresende verfügbar sein, darunter das Aorus X7 v6 und das Razer Blade Pro, doch es ist unwahrscheinlich, dass diese portablen Alternativen kühler oder leiser arbeiten werden als das MSI.

Das GT73VR ist für die GT-Serie ein Schritt in die richtige Richtung und es übertrifft das GT72 in fast allen Aspekten. Es ist dicker und schwerer, doch das zusätzliche Gewicht und der zusätzliche Umfang werden weise für ein stark verbessertes Gaming-Erlebnis genutzt.

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Sábado, Noviembre 5th, 2016

Das neue Zenbook von Asus erbt die besten Eigenschaften der Serie wie das tolle Gehäuse sowie ein geringes Gewicht und offenbart im Test abgesehen von den etwas durchwachsenen Eingabegeräten kaum Schwächen, insbesondere nicht bei den großartigen Akkulaufzeiten.
Auf der Asus-Seite zum neuen Zenbook UX330 wird das Subnotebook vor allem mit seiner Eleganz und langen Akkulaufzeiten beworben. Ferner wird prominent auf die geringe Bauhöhe und das geringe Gewicht von nur 1,2 kg hingewiesen. Auch in unserem Augen stellen diese Merkmale Highlights des für mobile Office-Aufgaben, aber auch für anspruchsvollere Software prädestinierten Laptops dar.

Zu den verschiedenen Varianten in Silber oder Rose Gold, von denen bei einem großen Berliner Preisvergleich zum Testzeitpunkt 10 Stück gelistet waren, haben wir bei Asus bisher keine dezidierten Informationen gefunden. Es sind allerdings Spezifikationen aufgelistet, die einen Überblick über die zur Auswahl stehenden Komponenten verschaffen. Unser Testgerät kommt mit einem Intel Core i7-6500U, alternativ steht ein etwas langsamerer i5-6200U zur Verfügung. Statt Windows 10 Home kann man sich auch für die Pro-Version entscheiden. Während unsere UX3360UA-Variante namens FC059T ein IPS-basiertes Full-HD-Display beheimatet, steht für Interessenten mit Adleraugen auch eines mit 4K-Auflösung bereit. Bei den Massenspeichern kommen stets SSDs zum Einsatz, die 256 (Testgerät) oder 512 GB Kapazität aufweisen. Alle anderen Ausstattungsmerkmale haben alle Varianten gemeinsam. Beim oben erwähnten Preisvergleich bewegen die Preise sich zwischen rund 900 und knapp 1.400 Euro. Beim getesteten Modell liegt die Spanne zwischen rund 1.089 und 1.109 Euro.

Zenbooks im 13-Zoll-Format, die sich untereinander immer sehr ähnlich sehen, hatten wir schon einige im Test, als Beispiel sei das kürzlich getestete Convertible Asus Zenbook Flip UX360UA genannt. Da im Bereich herkömmlicher Subnotebooks mehr Auswahl besteht als bei Convertibles, konnten wir diesmal einige gleichformatige Notebooks für den Test heraussuchen, die in ähnlichen Preisregionen rangieren und sich ebenfalls an mobile Nutzer wenden. Darunter befindet sich auch ein weiteres Zenbook namens UX305CA-FB055T mit hochauflösenden 3.200 x 1.800 Pixeln und dem deutlich langsamerem 4,5-Watt-Prozessor Intel Core m7-6Y75. Die Kandidaten sind:
Unverkennbare Merkmale aller Zenbooks sind eine im Verhältnis zur Bildschirmdiagonalen dünne und leichte Bauweise, ein Aluminiumgehäuse mit kühler Haptik, abgerundete Ecken sowie natürlich der konzentrische Kreismuster-Schliff auf der Deckelrückseite, in dessen Mitte das silberne Asus-Logo prangt. Die anderen Oberflächen sind alle in mattem Silber gehalten und erweisen sich als komplett unempfänglich für Fingerabdrücke. Auch mit etwas Kraft lässt sich die Base nur in engen Grenzen verwinden und gibt dabei fast keine Geräusche von sich. Etwas flexibler präsentiert sich der dünne, weitgehend druckresistente Deckel. Unterhalb der Tastatur lässt sich die Base recht leicht etwas eindrücken. Akku Lenovo LO8N6Y02 .

Nachdem wir beim Convertible-Bruder Asus Zenbook Flip UX360UA massive Probleme mit dessen neu konzipierten Scharnieren hatten, kommt hier wieder eine bewährte Konstruktion zum Einsatz. Die ermöglicht trotz des geringen Gewichts der Base einhändiges Öffnen, schwingt bei ruckartigen Bewegungen aber auch einige Sekunden nach. Der maximale Öffnungswinkel, der bei den meisten Notebooks etwa 135 ° beträgt, fällt hier 15 bis 20 ° geringer aus. In Sachen Verarbeitung leistet sich Asus keine relevanten Schnitzer, nur die Bodenplatte sitzt in zwei der Ecken nicht ganz passgenau, sodass sich schmale Spalte auftun. Das ändert aber nichts am insgesamt sehr soliden und edlen Eindruck, den das Gehäuse im Test hinterlassen hat.
Innerhalb des Testfeldes sind die beiden von den Maßen her sehr ähnlichen Zenbooks die Geräte mit den größten Grundflächen. So ist gerade das jeweils rund 2 cm weniger breite und tiefe, dafür aber auch 5 mm höhere Dell XPS 13 deutlich kompakter ausgefallen. Das geringste Volumen im Test dürfte auf das Lenovo IdeaPad 710 entfallen, das ebenfalls schmaler und weniger tief ist als unser Zenbook UX330UA, aber auch nur einen halben Millimeter dicker. In Sachen Gewicht herrscht Gleichstand.
Eine umfassende Anschlussausstattung gehört schon formatbedingt nicht zu den Stärken der Zenbooks, wo sollte man die Ports auch unterbringen? Immerhin hat es neben zwei herkömmlichen USB-3.0-Ports noch für einen nach USB 3.1 Typ C Gen 1 gereicht. HDMI ist zwar dabei, aber nur in der Micro-Variante. Dass kein Adapter beilegt, müssen wir wohl kaum noch erwähnen. Volle Punktzahl erhält das UX330UA für die Positionierung der Ports, die komplett ergonomisch günstig hinten an den beiden Seiten gelandet sind. Die Abstände sind freilich etwas knapp, sollten aber für die meisten Kabel und Geräte ausreichen.
Wer häufig viele Fotos von einer Speicherkarte aufs Notebook schieben möchte, wird wie auch bei anderen aktuellen Zenbooks von einem unterklassig langsamen SD-Cardreader ausgebremst, der auch mit unserer potenziell rasanten Referenz-Speicherkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II über USB-2.0-Tempo nicht hinauskommt. Viel schneller, wenn auch keineswegs überragend, fallen hingegen die Übertragungsraten des Lenovo 710S aus.
Da Ethernet fehlt, ist man zur Verbindung mit der Außenwelt auf Funk angewiesen, für den das bewährte Modul Intel Wireless-AC 7265 verantwortlich zeichnet. Es beherrscht neben den herkömmlichen 2,4-GHz-Standards auch 802.11 ac, der ausschließlich im weniger überlaufenen 5-GHz-Band unterwegs ist. In einem Meter Entfernung zu unserem Standardrouter erreichte das Zenbook beim Empfangen Übertragungsraten von 609 Mbit/s und beim Senden noch 421 Mbit/s. Berücksichtigt man den Overhead, ist zumindest der erste Wert gar nicht mal so weit von der theoretischen Bruttoübertragungsrate von 867 Mbit/s entfernt (MIMO 2×2). Das Modul integriert Bluetooth, das spätestens nach einem Treiberupdate in der Version 4.2 zur Verfügung stehen sollte.
Es handelt sich beim Zenbook UX330UA nicht um einen Business-Laptop, gleichwohl ist ein Trusted Platform Module verbaut, außerdem verfügt das Gerät statt eines Kensington-Lock-Ports über eine “USB Security Lock Cable Solution”. Akku Lenovo G550 .

Während dem Zenbook UX360UA eine Tasche beiliegt, was vermutlich dessen Convertible-Eigenschaft zu verdanken ist, findet sich im Karton des UX330UA stattdessen neben Netzteil sowie Einrichtungs- und Garantiehinweise noch ein USB-Ethernet-Adapter.

Eigene Wartungsarbeiten erschwert Asus wie schon beim Zenbook UX360UA durch die Verwendung von neun kleinen Torx-Schrauben, die man lösen muss, um die Bodenplatte entfernen zu können. Da es sich um ein Shopgerät handelt, haben wir von der Öffnung Abstand genommen.

Asus gewährt eine 24-monatige Herstellergarantie (Pick-up & Return). Daneben gilt natürlich die gesetzliche Händlergewährleistung. Nähere Infos dazu gibt es hier.
Die Breite der in drei Stufen gleichmäßig und kontrastreich beleuchtbaren Chiclet-Tastatur entspricht der von normalen Desktop-Keyboards (ohne Nummernblock). Deswegen fallen sowohl die Größe als auch der Abstand der flachen, leicht gummierten und einwandfrei beschrifteten Tasten zueinander aus wie gewohnt, was ebenso wie das weitgehend überraschungsfreie Layout ein hohes Schreibtempo begünstigt. Etwas fummelig sind die unter der rechten Shift-Taste gruppierten, halbierten Cursor-Keys ausgefallen, außerdem wurde der On/Off-Button oben rechts in die Tastatur integriert.

Investiert man mehr Druck, als er beim normalen Schreiben auftritt, lässt sich die Keyboard-Matte gerade in der Mitte etwas eindrücken, was dem insgesamt brauchbaren Eindruck, den die Konstruktion hinterlässt, keinen Abbruch tut. Viel Hub haben die Tasten nicht aufzuweisen, dafür ist der Druckpunkt gut spürbar. Für den Geschmack des Autors ist der Anschlag etwas zu weich ausgefallen, sodass sich ein leicht schwammiges Schreibgefühl einstellt. Während die kleinen Keys recht leise sind, klappern die größeren vernehmlich. Alles in allem empfinden wir die Qualität des Keyboards als etwas unterklassig für den aufgerufenen Preis, sodass anspruchsvolle Vielschreiber sich evtl. anderweitig umsehen sollten.
Asus hat die zur Verfügung stehende Fläche gut ausgenutzt und sich für ein angenehm großes Touchpad entschieden, das als Clickpad ohne physisch abgesetzte Tasten ausgeführt ist. Die minimal angeraute Oberfläche registriert an den äußersten Rändern keine Berührungen mehr und besitzt mit trockenen Fingern gute Gleiteigenschaften. Sind die Finger hingegen nur leicht feucht, wie es meistens der Fall ist, ist der Widerstand zu hoch, was der Tester als lästig empfand.

Präzision und Ansprechverhalten bleiben im positiven Sinne unauffällig, Drag & Drop durch Doppeltipp bereitet keinerlei Probleme. Kritisieren müssen wir die Ersatz-Maustasten, die kaum Hub aufweisen und weder über ein ordentliches akustisches als auch haptisches Feedback verfügen. Der Druckpunkt ist nur sehr schwach spürbar sowie viel zu nahe am Anschlag, und mehr als ein zu leises Klicken ist den Keys auch nicht zu entlocken. Hier haben wir einen der wenigen Schwachpunkte des Asus Zenbook UX330UA identifiziert. Mangels dediziertem Treiber bleibt es bei den Windows-10-Konfigurationsmöglichkeiten, die den meisten Nutzern aber genügen sollten.
Asus setzt auf eine mattes IPS-Display mit Full-HD-Auflösung. Die beiden Zenbooks überzeugen mit der höchsten Helligkeit im Testfeld, können sich mit ihren auch im Gesamtvergleich sehr guten Werten aber nicht einmal entscheidend von den Konkurrenten im Test absetzen. So beträgt der Rückstand des immer noch ordentlich hellen Dell XPS 13 nur 18 %. Dieses kann in Sachen Kontrast aufgrund des niedrigsten Schwarzwertes fast mit dem Test-Zenbook mithalten, das auf herausragende 1.636:1 kommt. Mit einem viel zu hellen Schwarzwert patzt das hochauflösende Zenbook UX305CA, was den Kontrast auf nur noch mittelmäßige 565:1 drückt. Alternativ steht auch hier ein IPS-Panel mit 3.800 x 1.800 Punkten zur Auswahl, das den Gesamtpreis natürlich nach oben verschiebt. Akku Lenovo G570 .

86 % gemessene Ausleuchtung liegen in etwa im Schnitt und bestätigen sich subjektive in einem weitgehend homogenen und durchaus satten Schwarzbild, nur am unteren Rand kleine Ansätze von Screen Bleeding zu beobachten, die bei normalen Bildschirminhalten nicht auffallen.

Bei ab Werk mittelmäßiger Farbgenauigkeit (Delta-E sollte unter 3 liegen, Farbprofil ist im Kasten verlinkt) und einem etwas zu hohen Gammawert legt das AU-Optronics-Panel bei der Farbtemperatur fast eine Punktlandung hin, denn ideal ist hier ein Wert von 6500 Kelvin. So zeigt sich denn auch nur ein minimaler Farbstich in Richtung Grün. Wirklich aus der Reihe fällt unter den Vergleichslaptops im positiven Sinne nur der Bildschirm des Zenbook.

Eine hohe Farbraumabdeckung ist zumeist nur für professionelle bzw. ambitionierte Bildbearbeiter wichtig, für den Hobbybereich sollte zumindest der kleine Standard-Farbraum sRGB möglichst weitgehend dargestellt werden können, was auf viele moderne IPS-Display zutrifft. Unser Zenbook verfehlt diese Anforderung nur knapp.

Wir konnten einen sonnigen Moment abpassen und so feststellen, dass man trotz mattem und sehr hellem Screen Positionen provozieren kann, in denen fast nichts mehr zu erkennen ist (linkes Bild). An einem bewölkten Tag sollten sich aber auch ohne direkten Schatten immer Möglichkeiten finden lassen, dass Zenbook halbwegs reflexionsfrei zu benutzen. Das rechte Bild stellt eine ideale Position mit einem Hauseingang im Hintergrund dar.

IPS-Panels wie das des UX330UA garantieren viel Bewegungsfreiheit vor dem Bildschirm, und mit verfälschten Farben braucht man bei Verschiebung des Einblickwinkels in horizontaler oder (!) vertikaler Richtung nicht zu rechnen. Hier kommt es je nach Güte des Panels aber bei spitzeren Winkeln zu mehr oder weniger ausgeprägten Helligkeits- und Kontrastverlusten, die wir hier als durchschnittlich ausgeprägt bezeichnen. Somit sind in der Praxis keinerlei Einschränkungen zu erwarten.</p>

Das Asus Zenbook UX330UA-FC059T ist ein hochmobiler Office-Rechner, dessen Leistungsreserven dank Hyper-Threading-Dualcore und 8 GB RAM auch für anspruchsvolle Software wie etwa Adobe Lightroom ausreichen. Ohne SSD würde die Bedienung aber spürbar weniger flüssig vonstatten gehen. Für aktuelle 3D-Games eignet sich das Zenbook aufgrund der nur zwei physischen Kerne und vor allem wegen der schwachen Prozessorgrafik nicht.
Beim Intel Core i7-6500U handelt es sich um einen stark verbreiteten, sparsamen ULV-Dualcore aus Intels Skylake-Generation, der dank Hyper-Threading bis zu vier Tasks (vermeintlich) gleichzeitig abarbeiten kann. Dank seiner niedrigen TDP von 15 Watt eignet er sich auch für besonders kompakte flache Ultrabooks, Convertibles oder Laptops wie das Testgerät. Der Basistakt von 2,5 GHz kann per Turbo auf bis zu 3,1 GHz angehoben werden. Werden beide Cores belastet, ist bei 3,0 GHz Schluss. Skylake kann erstmals mit DDR4-RAM umgehen. Die integrierte GPU hört auf den Namen Intel HD Graphics 520. Akku Lenovo G560 .

Im Vergleich mit anderen Notebooks mit der gleichen CPU liegt die Leistung des Testgerätes im Cinebench R15 im erwarteten Bereich. Das Balkendiagramm unten spiegelt die Kräfteverhältnisse der Prozessoren im Test gut wider: Bei ansonsten identischer Architektur platzieren sich die drei Skylake-CPUs entsprechend ihren unterschiedlichen Taktpotenzialen. Wir empfehlen übrigens eher eine Variante mit dem i5-6200U, da sich der Aufpreis für den i7 im Hinblick auf die in der Praxis fast immer zu vernachlässigende Mehrleistung kaum lohnt. In unserer Cinebench-Schleife schwankten die Takte zwischen 2,7 und 3,0 GHz, sodass die Turbo-Ausnutzung als leicht suboptimal bezeichnet werden kann. Im Akkubetrieb blieb es in etwa bei den Scores, die auch mit Stromnetz erreicht wurden.